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ZVG drängt auf Verstetigung des Bundesprogrammes Energieeffizienz

25. März 2019

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) erneuert seine Forderung nach einer Verstetigung des Bundesprogrammes Energieeffizienz. Anlässlich des  vom Bundeskabinett beschlossenen Haushaltplanes (21.03) verweist der Verband auf die positiven Effekte des Programms und mahnt gleichzeitig langfristige Perspektiven für die Gartenbauunternehmen an.

Bildquelle: Shutterstock.com   Gewächshaus
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Vor dem Hintergrund des Erfolges des Bundesprogramms Energieeffizienz hätte der ZVG erwartet, dass die lang geforderte Verstetigung bereits in den neuen Haushaltplänen enthalten ist.

„Angesichts der Auswirkungen der Klimaveränderungen und der nötigen Ressourceneffizienz sind Investitionen der Betriebe unabdingbar“, betont ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Die positive Signalwirkung des Bundesprogramms sei unbestritten. Wer sich Gedanken um eine CO2-Reduktion machen solle, brauche Perspektiven für die Zukunft – diese könne aber nicht an Legislaturperioden hängen, so der ZVG-Präsident.

Hintergrund:
Das Bundesprogramm Energieeffizienz startete im Jahr 2016 und war zunächst bis Ende 2018 befristet. Allein in den Jahren 2016 und 2017 wurden durch damit geförderte Maßnahmen jeweils rund 235 Gigawattstunden eingespart. Eine von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Auftrag gegebene Studie hatte den Förderansatz positiv bewertet. Bereits im März 2018 war das Gesamtbudget des Bundesprogramms Energieeffizienz von 65 Millionen Euro in vollem Umfang ausgeschöpft. Die Erhöhung der Mittel auf insgesamt 33 Millionen Euro für das Jahr 2018 verdeutlicht für den ZVG die hohe Nachfrage der Branche. Im vergangenen Jahr wurde dann die Fortführung des Programms mit neuer Förderrichtlinie von 2019 bis 2021 beschlossen. Der ZVG spricht sich von Anfang an für eine Verstetigung des Programms aus.

Quelle: ZVG

Veröffentlichungsdatum: 25.03.2019

Schlagwörter

ZVG, Verstetigung, Bundesprogramm, Energieeffizienz, Mertz