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Zeit für Blumenkohl: Der Veggie-Klassiker mal anders!

25. Juni 2018

Wertschätzung war für Blumenkohl lange Zeit ein Fremdwort: Galt er doch tendenziell als altmodisch und etwas provinziell. Völlig zu Unrecht! Denn nur weil er – in heller Sauce weich gekocht – auf den Speiseplänen unserer Großmütter einen festen Platz hatte, bedeutet das noch lange nicht, dass er nicht mehr zum heutigen Zeitgeist passt.

Bildquelle: Shutterstock.com Blumenkohl
Bildquelle: Shutterstock.com

Blumenkohl schneidet nicht nur im Vitamin-Check gut ab. Er ist unglaublich trendy, was seine Low-Carb-Qualitäten angeht, dazu kalorienarm sowie raffiniert und vielseitigst zubereitbar. Für alle, denen das noch nicht genügt, gibt es zahllose hippe Züchtungen: Von Violett über Orange bis hin zu den kleinen grünen Spiral-Türmchen, dem Romanesco. Ein buntes Potpourri an Gründen also für eine Neuinterpretation des Gemüse-Klassikers.

Für Entdecker neuer Geschmacks-dimensionen

Schon mal von Blumenkohl-Pizza gehört? Auch wenn der Name eher auf Blumenkohl als Belag schließen lässt, steckt hinter dem blumigen Namen etwas ganz anderes. Denn der Kohl liegt nicht auf der Pizza – er ist die Basis. In New York gilt Blumenkohl nicht zuletzt deshalb als das neue In-Gemüse der Foodie-Szene – gerade wegen seiner „langweiligen“ Eigenschaften als genialer Allrounder. Dank seiner enormen Wandlungsfähigkeit lässt er sich nämlich gebraten als Fleischersatz nutzen, zu einer veganen Bolognese verarbeiten oder wird, im Mixer zu einer teigigen Masse zerkleinert, zum perfekten Mehlersatz in sonst glutenhaltigen Lebensmitteln wie Brot oder Pizzateig. Dazu kommen sein überraschend vielseitiges Potenzial und viele Impulse aus fremden Küchen – beispielsweise der arabischen oder asiatischen. Hier wird Blumenkohl schon seit geraumer Zeit glänzend in Szene gesetzt – in Thai-Currys, Pakoras, als Tandori-Gemüse oder gebraten zu einer würzigen Joghurtsauce.

Hier ist der Genuss Kopfsache: Die Top10 der Kohlparade!

Sein eher altmodisches Image hat der Blumenkohl definitiv mit Erfolg abgeschüttelt. Denn jeder deutsche Privathaushalt kaufte im vergangenen Jahr im Schnitt 1 Kilogramm* Blumenkohl. Damit setzte sich der schöne weiße Vertreter der Kohldynastie an die Spitze der Kohlparade 2017*
1. Blumenkohl
2. Brokkoli
3. Weißkohl
4. Kohlrabi
5. Rosenkohl
6. Spitzkohl
7. Chinakohl
8. Wirsing
9. Rotkohl
10. Grünkohl
* Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) auf Basis GfK Haushaltspanels

Trifft jeden Geschmack

Blumenkohl schmeckt roh, gebraten, überbacken, gedünstet, gekocht, blanchiert, frittiert oder püriert. Als perfekter Allrounder macht er nicht nur eine super Figur als Beilage oder im Salat sondern auch in Suppen, Currys oder als Solist auf dem Teller. Außerdem ist er ein perfekter Mehlersatz in der Pizza oder – als knusprig-saftiges Blumenkohl-Steak – ein fantastischer Fleischersatz. Tipp: Wer beim Kochen den typischen Kohlgeruch vermeiden will, gibt einfach ein Lorbeerblatt oder einen Schuss Weinessig ins Kochwasser.
Ein Schuss Milch oder Zitrone im Kochwasser helfen dem Kohl seine Farbe zu behalten!

Rezepte finden Sie unter www.deutsches-obst-und-gemuese.de.

Quelle: BVEO

Veröffentlichungsdatum: 25.06.2018

Schlagwörter

Blumenkohl, Veggie, Klassiker