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WWF Schweiz: Nicht mal 5% der Gewässer sind intakt

15. August 2016

Rund 80 Prozent der Gewässer weisen zum Teil erhebliche ökologische Defizite auf. Wie ein heute veröffentlichter Bericht des WWF Schweiz zeigt, sind weniger als 5 Prozent noch komplett intakt. Der WWF fordert deshalb den Schutz der wertvollsten Gewässerperlen. Weniger als 5% der Schweizer Gewässer erfüllen laut WWF vollständig die ökologischen Ziele der Gewässerschutzverordnung. 80% der Gewässer weisen erhebliche ökologische Defizite auf.

Bildquelle: Shutterstock.com Wasser Brunnen
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Sehr wenige Gewässer sind intakt und erfüllen die ökologischen Ziele vollständig. Dies sagt eine neu veröffentlichte Studie des WWF Schweiz. Natürliche Gewässer seien sehr selten und stark unter Druck, schreibt der WWF in der dazugehörenden Medienmitteilung.

Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa seien die schweizerischen Gewässer stark verbaut. Speicher- und Kleinwasserkraftwerke seien es in den Alpentälern, die den natürlichen Fluss der Gewässer beeinträchtigen. Im Mittelland störten Wasserkraftwerke und Verbauungen. Trotz der schlechten Bedingungen besagt die WWF-Studie, dass die Gewässer für die Natur immer noch wichtige Funktionen erfüllen.

Die Nicht-Regierungsorganisation fordert nun, dass stärkere Massnahmen ergriffen werden. Ein Verschlechterungsverbot ähnlich der EU könne schon eine Verbesserung erbringen, heisst es in der Mitteilung. Einen verbindlichen Schutz der letzten natürlichen Gewässer und Renaturierungen seien dringend notwendig, um die Artenvielfalt zu fördern und aufrechtzuerhalten.

Quelle: Lid.ch / WWF

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2016

Schlagwörter

WWF, Gewässer