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WUR: Tomatenerzeuger hat einen neuen Kumpel – den Plantalyzer

12. Juli 2019

Die Tomatenerzeuger würden die Tomaten gerne den ganzen Tag mit ihren eigenen Augen wachsen sehen. Allerdings ist dies ziemlich zeitaufwendig. Nun gibt es den Plantalyzer, einen selbstfahrenden Wagen, der durch einen Pfad im Gewächshaus fahren kann, wo er den Ertrag überwacht, Reife und Krankheiten für den Erzeuger feststellt.

Plantalyzer. Foto © WUR
Plantalyzer. Foto © WUR

Der Plantalyzer, der von der Greenhouse Horticulture Business Unit der Wageningen University & Research (WUR) und HortiKey / Berg Hortimotive entwickelt wurde, fährt vollautomatisch entlang des Ertrages und misst die Größe, Anzahl und Reife der Tomaten auf dem Weg.

Der Plantalyzer sah das Tageslicht erstmals 2018. Seit diesem ersten Start haben WUR und HortiKey (Teil von Berg Hortimotive) an einer neuen Version des Roboters gearbeitet. Eine der Verbesserungen ist die Anzahl der Kameras (von zwei auf sechs).

Die Ansichtssoftware, die von WUR entwickelt wurde, analysiert die Bilder. Die Farbe der Tomaten ist eine Indikation für Reife. Der Plantalyzer vergleicht diese Bilder mit verbesserten Ernteübersichten von WUR, wobei die Lebensphase einer jeden Tomatenfarbe angezeigt wird.

Der Plantalyzer speichert alle Daten über den Ertrag örtlich. Sobald es eine WiFi-Verbindung gibt, sendet der Plantalyzer die Daten an einen Zentralcomputer. Damit kann ein Erzeuger zum Beispiel Erntemitarbeiter leiten oder eine Erntevorhersage treffen. In Zukunft kann der Erzeuger auch sehen, ob es irgendwo eine Krankheit gibt. Der nächste Schritt wird ein Plantalyzer für Gurken sein.

Der Plantalyzer ist ein PPP von WUR mit Partnern darunter HortiKey / Berg Hortimotive.

Quelle: WUR

Veröffentlichungsdatum: 12.07.2019

Schlagwörter

WUR, Tomaten, Erzeuger, Plantalyzer