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Weniger Pestizidrückstände bei Obst und Gemüse aus Niederlanden und in der EU

11. Dezember 2019

Allerdings sind Überschreitungen der Höchstgrenzen für Pestizidrückstände bei Obst und Gemüse vor allem auf Produkte aus einer Reihe nichteuropäischer Länder  zu finden. Das ergibt sich aus einer Studie von der Niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) zwischen Januar 2017 und Dezember 2018.

Bildquelle: Shutterstock.com O&G
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Insbesondere sind das asiatische Länder wie die Türkei, Kolumbien, Surinam, die Dominikanische Republik, Mexiko und Kenia. Die NVWA prüft die Risikoprodukte von diesen Ländern während des Imports besonders häufig.

In den letzten Jahren wurde ein strengeres Importkontrollsystem für einige Produkte aus bestimmten Ländern Europas eingeführt. Das scheint zu funktionieren: die fraglichen Produkte, wie Trauben aus Peru und Auberginen aus Thailand, erfüllen zunehmend die Anforderungen und werden dann aus der Liste für strengeren Importkontrollen genommen. Allerdings muss Marktforschung weiter zeigen, ob die verbesserte Qualität auch von Dauer ist. Zum Beispiel wurden infolge einer steigenden Zahl von Übertretungen Bohnen aus Kenia unter dem strengeren Importkontrollsystem 2019 zurückgeschickt.

Die NVWA kontrolliert stichprobenartig, ob die Höchstgrenzen eingehalten werden. Die Proben werden genommen und auf Rückstände analysiert.

Quelle: NVWA

 

Veröffentlichungsdatum: 11.12.2019

Schlagwörter

Pestizidrückstände, Obst und Gemüse, Niederlanden, EU