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Weniger Auswirkungen auf spanischen Export an USA bei bereits sinkendem Exporttrend

07. Oktober 2019

Die Auswirkungen der Bekanntgabe des Anstiegs der Zölle seitens der USA für bestimmte europäische Produkte werden in dem Fall des meisten Obsts und Gemüses geringer sein. Dies kommt daher, dass die aktuellen Exportmengen in dieses Land bereits sehr klein sind, was an dem schwierigen Zugang zu diesem Markt liegt, der nur 0,4% des Gesamtwertes ausmacht, der von Spanien 2018 exportiert wurde, der sich auf 12.832 Millionen EUR belief.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst
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Der spanische Export von Obst und Gemüse an die USA belief sich 2018 auf 31.126 Tonnen, was 0,25% der Menge der Gesamtexporte darstellt, so die Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern, die FEPEX aufbereitet hat.

Bei einem Vergleich der Exportdaten für Obst und Gemüse 2018 mit jenen von 2017 gab es bereits einen Rückgang des Wertes um 24% und in der Menge sogar um 30%, da die Lieferungen an die USA 2017 bei 66,2 Millionen EUR und 44.198 Tonnen stand 2018 stand der Export von Gemüse bei 30,4 Millionen EUR, wobei Zwiebeln das am meisten exportierte Gemüse mit 19,1 Millionen EUR sind. Die Obstlieferungen sind auf 19,9 Millionen EUR gestiegen, wobei Zitrusfrüchte mit 14,6 Millionen EUR das am meisten exportierte Obst sind, wie die Daten zeigen.

2019 und mit aktualisierten Dante bis Juli standen die spanischen Obst- und Gemüseverkäufe an die USA bei 17.638 Tonnen im Wert von 30,5 Millionen EUR.

Für FEPEX sind die USA zwar ein Markt mit großem Potential, aber die spanischen Obst- und Gemüseexporte dorthin sind sehr begrenzt was in vielen Fällen an technischen Barrieren liegt, die den realen Zugang behindern.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 07.10.2019

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Auswirkungen, Export, USA, Exporttrend