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Wachstum spanischer Importe durch Obst und Gemüse aus Drittländern gekennzeichnet

01. Oktober 2018

Der spanische Import von Obst und Gemüse stand bis Juli dieses Jahres bei 1.651 Millionen EUR mit einer Zunahme von 8% im Jahresvergleich, die vor allem infolge der Importe aus Drittländern kam, die 1.165 Millionen EUR erreichten, 18% mehr, während die Einkäufe auf EU-Ebene um 11% auf 485 Millionen EUR abnahmen, wie FEPEX berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Bohnen
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Die Obst- und Gemüseimporte von außerhalb der EU machten 71% der analysierten Gesamtmenge aus, wobei Marokko als der erste Lieferant in Spanien mit 487,4 Millionen EUR hervorzuheben ist, 16% mehr als in dem Vorjahr. Die spanischen Importe aus Marokko machten 30% der Gesamtmenge aus.

Andere Lieferanten des spanischen Importmarktes sind Peru mit 140 Millionen EUR, Costa Rica mit 97 Millionen EUR, Chile mit 68 Millionen EUR und Brasilien mit 66 Millionen EUR.

Die spanischen Importe aus der EU sind bis Juli um 11% auf 485 Millionen EUR gesunken, wobei die Käufe in Frankreich, Spaniens EU-Hauptlieferant, mit 165 Millionen EUR um 17% abnahmen und die in den Niederlanden mit 75 Millionen EUR um 6%. Allerdings ist die gute Leistung Portugals in Spanien zu erwähnen, das im Wert um 9% auf über 88 Millionen EUR zulegte, wobei es bei Gemüse ein sehr vielfältiges Angebot an Tomaten, Kartoffeln, Kohl gab und bei Obst mit Kiwis, Himbeeren, Tangerinen und Äpfeln.

FEPEX bereitet das Wachstum der benachbarten Länder in dem nationalen Markt Sorgen, die Produktionen und Zeitpläne haben, die mit den spanischen zusammenlaufen. Im Fall von Marokko war der Anstieg in den letzten Jahren sehr deutlich. In den analysierten Monaten, von Januar bis Juli, sind die Importe von 178,7 Millionen EUR 2014 auf 248 Millionen EUR 2015, 325 Millionen EUR 2016, 419 Millionen EUR 2017 und 487 Millionen EUR 2018 gestiegen. Der Produktkorb wird immer breiter, wobei grüne Bohnen, Paprikas, Tomaten, Zucchini bei Gemüse hervorzuheben sind und bei Obst einerseits Beeren mit einem Import von 206 Millionen EUR von Januar bis Juli 2018 und andererseits Melonen und Wassermelonen mit 47 Millionen EUR, zeigen Daten von der Zollhauptverwaltung der Steuerbehörde.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 01.10.2018

Schlagwörter

Wachstum, Importe, Obst und Gemüse, Drittländern