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Vorschlag bezüglich unfairer Handelspraktiken wird von Freshfel Europe genau verfolgt

15. August 2018

Unfaire Handelspraktiken (Unfair Trading Practices, UTP) haben in der letzten Dekade zunehmend politische Aufmerksamkeit gewonnen. Im November 2017 präsentierte die Arbeitsgruppe Landwirtschaftsmärkte (Agricultural Markets Task Force), eine unabhängige Gruppe von Experten auf höchster Ebene, die von der Europäischen Kommission gebildet wurde, ihre Ergebnisse in einem Bericht mit dem Titel „Verbesserung der Marktergebnisse - Stärkung der Position der Erzeuger in der Lieferkette“.

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Neben anderen Empfehlungen rieten die Experten der Europäischen Kommission, in dem Bereich der UTP Gesetzte zu erlassen. Im April 2018 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Direktive bezüglich UTP in Beziehungen unter Geschäftsleuten in der Lebensmittelversorgungskette.

Freshfel Europe war wegen dieses Fokus' auf die Lebensmittellieferkette kontinuierlich an den Diskussionen beteiligt.

In den Diskussionen gab es die allgemeinen Tendenz, die Lieferkette auf eine Erzeuger-Einzelhändler-Perspektive zu vereinfachen. Im Herbst 2017 hat Freshfel Europe deshalb ein Positionspapier veröffentlicht, das die Funktionsweise der Obst- und Gemüselieferkette und ihre Besonderheiten hervorhebt und im Juni 2018 antwortete die Organisation auf den Vorschlag mit den Besorgnissen und Fragen des Sektors, die sich aus dem Vorschlag ergeben.

Freshfel Europe wird seine Position und die Besonderheiten der Obst- und Gemüselieferkette bei den Politikern in dem Europäischen Parlament weiter deutlich machen, wenn der Vorschlag nun bewertet und Anfang Herbst von den MEP darüber abgestimmt wird.

Quelle: Freshfel Europe

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2018

Schlagwörter

unfairer Handelspraktiken, Freshfel Europe