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Verdacht von Tomatenvirus ToBRFV bei niederländischem Erzeuger

25. Oktober 2019

Es gibt aktuell einen starken Verdacht auf das Tomatenvirus ToBRFV bei einem Tomatenerzeuger in Westland. Wegen des Verdachts in Westland hat die Niederländische Lebensmittelbehörde (NVWA) das Virus bereits ab 4. Oktober als Quarantäneschädling klassifiziert. Infolgedessen gilt seit 4. Oktober 2019 eine Mitteilungspflicht, hieß es in einer Pressemitteilung von der NVWA.

Foto © NVWA
Nahaufnahme der Blätter einer Tomatenpflanze, die von dem Virus ToBRFV befallen ist. Foto © NVWA

Die NVWA sammelt aktuell Informationen und führt Untersuchungen der Quelle der Infektion in Westland durch. Unternehmen, wo ein Verdacht festgestellt wird, bekommen Maßnahmen aus dem Beseitigungsszenario. Das bedeutet, dass sie Maßnahmen ergreifen müssen, um die Ausbreitung auf andere Erträge zu verhindern. Wenn ein Erzeuger eine Verpackungsstation nutzt, werden die Maßnahmen zur Vorbeugung der Ausbreitung auch dort auferlegt.

Die Europäische Kommission hat entschieden, das ToBRFV ab 1. November 2019 als einen Schädling einzuordnen, der kontrolliert werden muss (Quarantäneorganismus). Gut bekannte natürliche Wirtspflanzen sind Tomaten, Chili und Paprika. Im Falle eines Fundes bei einem Fruchtunternehmen wird das Unternehmen nicht geschlossen, sondern Hygienemaßnahmen werden vorgeschrieben, um die Ausbreitung zu verhindern, hieß es.

Die relevanten Sektororganisationen wurden auch von der NVWA über die Maßnahmen informiert.

Quelle: NVWA

Veröffentlichungsdatum: 25.10.2019

Schlagwörter

Verdacht, Tomatenvirus, ToBRFV, Niederlande, Erzeuger