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Verbundprojekt Landwirtschaft ohne chemischen Pflanzenschutz

23. Juli 2019

Mit Hilfe eines neuen Verbundprojekts „Landwirtschaft 4.0 - Ohne chemisch-synthetischen Pflanzenschutz“ (NOcsPS) sollen künftig die Vorteile der konventionellen und der ökologischen Landwirtschaft miteinander vereint und deren jeweiligen Nachteile so weit wie möglich reduziert werden, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Bildquelle: Shutterstock.com Pflanzenschutz
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Die Lösung: eine Landwirtschaft, die modernste, automatisierte und digitalisiert vernetzte Technologien einsetzt, dabei biologischen Prinzipien folgt und vollständig auf chemischen Pflanzenschutz verzichtet. Gleichzeitig soll die Bodenfruchtbarkeit gewährleistet bleiben, um Ertrag und Qualität sicherzustellen – was unter anderem mit einem umweltgerechten Einsatz mineralischer Dünger möglich ist.

Das neue Verbundprojekt, das dieses Anbausystem erarbeitet, wird von der Universität Hohenheim in Stuttgart koordiniert. Beteiligt sind außerdem das Julius-Kühn-Institut (JKI) und die Georg-August-Universität Göttingen (UGOE). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Förderprogramm „Agrarsysteme der Zukunft“ mit knapp 5,3 Mio. Euro.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 6/2019
 

 

Veröffentlichungsdatum: 23.07.2019

Schlagwörter

Verbundprojekt, Landwirtschaft, chemische, Pflanzenschutz