Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Verbraucher sparten bei frischen Lebensmitteln

23. Oktober 2015

Mittlerweile ist das 3. Quartal 2015 vergangen und die Verbraucher mussten insgesamt für frische Lebensmittel nicht mehr bezahlen als im jeweiligen Vorjahresmonat. Der AMI-Frischeindex lag in diesem Zeitraum durchschnittlich bei 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr.
Einkauf
Susanne Schmich / pixelio.de


Obst und Gemüse war knapp

Für Gemüse mussten die Privathaushalte bereits im Februar das erste Mal wieder mehr bezahlen als im Vorjahr. Obst verteuerte sich dagegen erst im Mai. Auf bisheriger Jahresbasis waren Obst sowie Gemüse etwa 3 % bzw. 9 % teurer als in den ersten 3 Quartalen 2014. Die frühen milden Temperaturen im vergangenen Jahr bescherten eine große Obst- und Gemüseernte. In diesem Jahr waren die Wetterbedingungen in großen Teilen Europas und des Mittelmeerraumes schlechter und das Angebot dadurch wesentlich kleiner. Anfang des Jahres wirkte noch das hohe Angebot der vergangenen Kernobsternte und somit die niedrigeren Verbraucherpreise den höheren Preisen der anderen Obstarten entgegen. Fruchtgemüse war hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Privathaushalte für Gemüse insgesamt mehr bezahlen mussten. Im August verteuerten sich beispielweise Salatgurken um etwa 57 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
 

Frühkartoffeln bewirkten Wende am Kartoffelmarkt

Erstmalig seit März 2014 waren im Juni Kartoffeln wieder teurer als im entsprechenden Vorjahresmonat. Rund 19 % mehr mussten die Verbraucher in dem Monat für konventionelle Kartoffeln bezahlen. Geringere Importe und eine verzögerte Ernte waren der Anlass für diese Wende am Kartoffelmarkt. Auch mit der neuen und kleineren Ernte im August blieben Kartoffeln teurer als ein Jahr zuvor. Im Durchschnitt der ersten 3 Quartale konnten Kartoffeln jedoch etwa 2 % günstiger eingekauft werden. Die niedrigen Preise zu Beginn des Jahres wirkten noch nach.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 22.10.2015)

Veröffentlichungsdatum: 23.10.2015

Schlagwörter

Verbraucher, frisch, Lebensmitteln