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Verbandsbio für die Discounter – wie stellen Verarbeiter die Ware sicher?

05. Juni 2019

Über Verbandsware beim Discounter wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: Ob Bioland bei Lidl, Demeter bei Kaufland und real oder Naturland bei Rewe. Was bedeutet es eigentlich für das verarbeitende Unternehmen, nur noch Rohwaren eines oder mehrerer Verbände verarbeiten zu können? Sind besondere Zertifikate, Mitgliedschaften oder vor allem gute Beziehungen notwendig?

Bildquelle: Shutterstock.com Bio
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Um für den Lebensmitteleinzelhandel Produkte herstellen zu können, muss das verarbeitende Unternehmen eine geeignete Größe haben, heißt es in einer Meldung von Ökolandbau.de. Es muss groß genug sein, um für eine bestimmte Region  lieferfähig zu sein – und das für einen längeren Zeitraum. Wird eine Parallelproduktion von Verbandsware und EU-Bio-Ware oder konventioneller Ware angestrebt, muss der Arbeitsaufwand für die Zwischenreinigung der Produktionsanlagen, die Umstellung der Maschinen oder das Aufziehen anderer Etiketten kalkuliert werden. Wenn die die Verbandsbio-Charge nur einen sehr kleinen Anteil an der Gesamtproduktion hat, lohnt sich der Mehraufwand der Parallelproduktion und getrennten Lagerhaltung nicht unbedingt.

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Quelle: Ökolandbau.de
 

Veröffentlichungsdatum: 05.06.2019

Schlagwörter

Verband, Bio, Discounter, Verarbeiter, Ware