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USA ergreifen Maßnahmen gegen spanische Olivenimporte

29. August 2017

Copa-Cogeca berichteten am Freitag in Brüssel, sie bedauern die neuste Bekanntgabe der USA, Anti-Dumping-Maßnahmen für Importe spanischer schwarzer Tafeloliven zu verhängen, wobei sie warnten, dass solche Aktionen ungerechtfertigt sind. Copa-Cogeca bitten die Kommission folglich dringend, die Angelegenheit ernster zu nehmen, sich sogar an dem Rechtsverfahren zu beteiligen und, wenn nötig, eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu erheben.

Bildquelle: Shutterstock.com Oliven
Bildquelle: Shutterstock.com

Es wird erwartet, dass das US-Handelsministerium um den 15. September vorläufige, entgegenwirkende Zollbestimmungen herausgibt und am 29. November vorläufige Anti-Dumping-Zölle auferlegt.

Copa-Cogeca warnten, dass solch eine Maßnahme illegal sei. Der Generalsekretär von Copa-Cogeca, Pekka Pesonen, sagte, dass es nicht gerechtfertigt sei, die Zölle zu verhängen und dies eine beispiellose Gefährdung für andere Produktionssektoren unter der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) darstellen würde.

„Der Hauptgrund, warum spanische Importe von schwarzen Tafeloliven so konkurrenzfähig sind, ist, dass die Erzeuger große Bemühungen unternommen haben, ihre Produktionskosten zu verringern, und sie haben auch bedeutende Investitionen in fortschrittlichste Technologie gemacht. Genossenschaften halfen Erzeugern zudem, effizienter zu sein, da sie ihnen Dienste bieten, indem sie Größenvorteile nutzen. Weiterhin ist Unterstützung unter der GAP durch WTO-Regelungen gedeckt und folglich wurde keine Störung des Wettbewerbs festgestellt. Es wäre völlig inakzeptabel, solche Maßnahmen zu verhängen, insbesondere, wenn die meisten Länder in der Welt eine Art Hilfssystem haben“, bekräftigte er.

Quelle: Copa-Cogeca

Veröffentlichungsdatum: 29.08.2017

Schlagwörter

USA, Maßnhamen, Oliven, Importe