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USA: Arbeitermangel kostet Tomatenunternehmen Millionen

20. Juli 2015

„Mastronardi Produce“ sagt, es verliert Millionen an Dollarn wegen eines ernsten allgemeinen Mangels an Arbeitskräften in seinen Gewächsausbetrieben in Coldwater (USA). Die in Kanada sitzende Firma, die ihr Tomatengewächshaus in Coldwater 2012 eröffnete, hat ihre Größe vor Ort letztes Jahr mehr als verdoppelt, indem sie das größte Paprikagewächshaus in den Vereinigten Staaten gebaut haben. Tomaten werden sogar weggeworfen, weil sie nicht die Arbeitskräfte haben, um aktuell die Erzeugnisse schnell genug zu pflücken, um dadurch ihren Verderb zu verhindern.

Tomaten

Chris Gill, der Geschäftsführer der Firma für die Gewächshausbetriebe in Coldwater, sagt, der Anfangslohn ist 11,56 USD pro Stunde. Die Produktion bei „Pepperco USA“ begann im März, aber Gill sagt, die Fluktuationsrate war mehr als 80%. Er sagt, sie brauchen zwischen 80 und 100 Arbeiter, aber aktuell fehlen ihnen grob 60 Arbeiter. In dem Maroa-Tomatengewächshaus gibt es 60% Fluktuation an Arbeitern, wobei die ideale Zahl an Beschäftigten 200 wäre, aber die Knappheit nähert sich im Augenblick 100 Arbeitern, wobei der anstehende Saisonhöhepunkt nächsten Monat beginnt.

Gill sagt, es war von Anfang an ein Problem und im Gegensatz zu der allgemeinen Meinung ist es viel teurer, und nicht billiger, das Bundesgastarbeiterprogramm zu nutzen. Ohne eine beständige qualitative generelle Arbeitskräftezahl können die Gewächshausbetriebe nicht erfolgreich sein. 




Quelle: hortibiz.com/WTVB

Veröffentlichungsdatum: 20.07.2015

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USA, Arbeitermangel, Tomaten, Unternehmen, Millionen