Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

UNIKA: Stufenübergreifend Antworten auf aktuelle Herausforderungen erarbeiten

09. Februar 2018

„Der Grundgedanke der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) –gemeinsam stufenübergreifend Lösungen erarbeiten – ist erlebbar und für die Wert-schöpfungskette Kartoffeln unverzichtbar.“ Mit diesen Worten beschrieb der Vorstandsvorsitzende der UNIKA, Olaf FEUERBORN, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e. V., das gelebte Selbstverständnis des Branchenverbandes an-lässlich der 17. Mitgliederversammlung in Berlin.

UNIKA

Bewährt haben sich die Strukturen und die Arbeitsweise in den Fachkommissionen des Verbandes. Die Fachkommissionen stehen für eine profunde und umfassende Erarbeitung zukunftsorientierter Lösungen und gewährleisten den Transfer der Er-gebnisse in die Praxis. Zunehmend setzt der Branchenverband Arbeitsgruppen zur Ergänzung und Unterstützung der etablierten Gremien ein.

„Im Jahr 2018 werden wir die in einem langjährigen Abstimmungs- und Beratungs-prozess in einer Arbeitsgruppe erstellten Leitlinie für den integrierten Pflanzenschutz Kartoffeln dem wissenschaftlichen Beirat des Nationalen Aktionsplans Pflanzen-schutz zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zur Bewertung vorle-gen“ kündigte FEUERBORN an. Damit dokumentiert die Kartoffelwirtschaft nach-drücklich, dass sie sich aktiv für einen optimierten Pflanzenschutz, verbunden mit ei-ner Risikominimierung engagiert und sich den Anforderungen angenommen hat.

Aus der Facharbeit der UNIKA

Die Vorsitzenden der UNIKA-Fachkommissionen Phytosanitäre Fragen, Pflanzgut, Qualitätssicherung und Handelsfragen sowie Technik sowie der Beiratsvorsitzende der UNIKA präsentierten die im Jahr 2017 erarbeiteten Themen und die erreichten Ziele. Für die Kartoffelwirtschaft betonen alle UNIKA-Fachgremien die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Pflanzengesundheit für die gesamte Wertschöpfungskette. Dem Schutz der heimischen Produktionsgrundlage kommt dabei die höchste Priorität zu. Dies erfordert ein vernetztes Handeln und ein interdisziplinäres Zusammenwirken der Experten. Der gesellschaftspolitische Anspruch einer nachhaltigen Wirtschafts-weise ist ein integraler Bestandteil der Landwirtschaft. So werde beispielsweise in der Züchtung seit Jahrzehnten an einer stetigen Verbesserung der Sorten gearbeitet, um effizient mit den Ressourcen umzugehen.

Dr. Andreas SCHÜTTE, Geschäftsführer der Fachagentur Nachwachsende Rohstof-fe e. V. (FNR), präsentierte die Struktur und die Arbeit der FNR. Einen besonderen Einblick gab Dr. SCHÜTTE in die Forschungsförderung im Bereich Stärkekartoffeln im Förderprogramm nachwachswende Rohstoffe des Bundesministeriums für Ernäh-rung und Landwirtschaft (BMEL) und setzte Impulse für zukünftige Projektansätze. Frau Dr. Carolin von KRÖCHER, Leiterin des Pflanzenschutzamtes der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen, erörterte als Gastreferentin das Thema „Wo stehen wir im Pflanzenschutz“. Gemeinsam diskutierten beide Gastreferenten den zukünfti-gen Handlungsbedarf, um Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu geben.

Die wichtigsten Themen- und Arbeitsschwerpunkte der UNIKA sind in übersichtlicher Form im Jahresbericht 2017 zusammengestellt und um viele weitere Rubriken er-gänzt. Diese, gleichzeitig als Geschäftsbericht des Verbandes geltende Publikation ist auf der Homepage der UNIKA (www.unika-ev.de) unter der Rubrik „Veröffentlichungen“ erhältlich.

Quelle: UNIKA

Veröffentlichungsdatum: 09.02.2018

Schlagwörter

Unika, Stufenübergreifend, Mitgliederversammlung, Berlin