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Trockenheit und Hitze führten in NRW zu einer um 17,9 % niedrigeren Gemüseernte

13. März 2019

Im Jahr 2018 wurden in Nordrhein-Westfalen 666 180 Tonnen Freilandgemüse geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge um 17,9 Prozent niedriger als im Jahr 2017.

Bildquelle: Shutterstock.com Moehren
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Die Anbaufläche für Freilandgemüse war mit 26 550 Hektar um 1,1 Prozent kleiner als ein Jahr zuvor. Mit 175 558 Tonnen entfiel über ein Viertel (26,4 Prozent) der Gesamternte auf Möhren und Karotten. Die Erntemenge reduzierte sich hier um 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Kohlgemüse lag die Erntemenge bei 153 657 Tonnen um 24,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Bezogen auf die Anbauflächen war nach wie vor der Spargel mit 4 022 Hektar die stärkste Gemüseart in Nordrhein-Westfalen. Der Anteil dieses Edelgemüses an der Gesamtanbaufläche für Freilandgemüse lag im vergangenen Jahr bei 15,1 Prozent. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 21 200 Tonnen Spargel geerntet; das waren 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die am zweithäufigsten angebaute Gemüseart waren Möhren und Karotten, die auf 3 584 Hektar (13,5 Prozent) ausgesät wurden.

Die niedrigeren Erntemengen sind maßgeblich auf die seit Juni anhaltende Hitze und Trockenheit zurückzuführen. Abhängig vom Erntezeitpunkt der Gemüseart wirkten sich die extremen Witterungsbedingungen unterschiedlich stark aus. In vielen Fällen konnten Betriebe im Gemüsebau die Folgen der Trockenheit mit Bewässerungsmaßnahmen abschwächen.

Quelle: IT.NRW

Veröffentlichungsdatum: 13.03.2019

Schlagwörter

Trockenheit, Hitze, NRW, gemüse, Ernte, Freiland