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Thüringen: Erzeugerpreise für Speisekartoffeln tendieren leicht unter dem Vorwochenniveau

13. September 2017

Für die kommende Woche ist eine weitere Preisrücknahme angekündigt worden. Packer beziehen die Kartoffeln überwiegend aus der heimischen Region, teils aus Sachsen - Anhalt. Es wird von Kartoffelerträgen berichtet, die über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Qualität der Speiseware ist überwiegend gut. Der Absatz ist schwach, was aber für die Jahreszeit normal ist. Das Versandhandelsgeschäft geht verhalten los. Die Preise für geschälte Kartoffel bleiben unverändert auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Mecklenburg - Vorpommern
Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln wurden zur Vorwoche um 2 EUR/dt zurückgenommen. Die Packware wird überwiegend aus der Region bezogen, teils wird mehlig kochende Ware noch aus Niedersachsen bezogen. Anhaltende Regenfälle erschweren das Roden und somit die fristgerechte Belieferung der Packer mit Frischware vom Feld. Nach wie vor wird auch die frühe Sorte Solist abgepackt. Die Qualität der Speiseware ist überwiegend zufriedenstellend. Der Umsatz der Packbetriebe läuft auf einem guten Niveau. In Tourismusregionen boomt nach wie vor der Absatz von Schälkartoffeln. Die Preise für Schälkartoffeln bleiben stabil auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Brandenburg
In der vorigen Woche wurde der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel durch Sonderaktionen stark angekurbelt. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist es diesen Sommer nicht zur üblichen Absatzflaute gekommen. Aus der Region wird bedarfsgerecht frische Speiseware vom Feld an die Packer geliefert. Nicht selten sind Partien dabei, welche zunächst äußerlich top sind und dann nach dem Abpacken, teils bereits in den Handelsketten, Fäulnis zeigen. Die Erzeugerpreise für Speiseware haben um 1 bis 2 EUR/dt nachgegeben. Die Preise für rohe und gedämpfte Schälkartoffeln verharren auf Vorwochenniveau.

Sachsen
Hierzulande liegen die Erzeugerpreise für vorwiegend festkochende Sorten zwischen 16 und 19 EUR/dt. Für festkochende und mehlig kochende Sorten werden 1 bis 2 EUR/dt mehr gezahlt. In der vergangenen Woche ist die Aktionsware in den Handelsketten sehr gut gelaufen. Die diesjährig letzten Partien der Sorte Solist werden vermarktet. Derzeit behindern Regenfälle immer wieder die Rodearbeiten, so dass die für die Abpackung zur Verfügung stehende Erntemenge oft knapp bemessen ist. Noch passt die Qualität der Speiseware überwiegend. Hin und wieder ist Fäulnis sichtbar. Die Schälkartoffelpreise bleiben unverändert auf Vorwochenniveau.

Sachsen - Anhalt
Bei vielerorts ruhigem Absatz, der sporadisch durch Werbungen im LEH angefacht wird, haben die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln im Vergleich zur vorigen Woche um 1 bis 2 EUR/dt nachgegeben. Die Rodebedingungen sind hierzulande überwiegend gut. Bislang wird größtenteils von zufriedenstellenden Kartoffelqualitäten berichtet. Im Versandhandel ist saisontypisch noch wenig Ware bewegt worden. Einzelne Partien mit Übergrößen wurden nach Skandinavien geliefert. Die Schälkartoffelpreise sind stabil.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 13.09.2017

Schlagwörter

Marktinformation, Ostdeutschland, Kartoffeln, Thüringen, Erzeugerpreise, Speisekartoffeln