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Tag des Apfels Österreich: Bewusstsein für regionalen Konsum schaffen

13. November 2018

Das beliebteste Obst der Österreicher - der Apfel - stand am Freitag dem 9. November im Mittelpunkt. Seit rund 43 Jahren ist der 2. Freitag im November ganz dem heimischen Apfel gewidmet. Aus diesem Anlass überbrachte die amtierende Apfelkönigin, Magdalena I., gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der heimischen Obstwirtschaft einen Korb mit heimischen Äpfeln ins Büro des Österreichischen Bauernbundes.

Bildquelle: Shutterstock.com  Apfel
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Begleitet wurde sie von Johann Greimel, Geschäftsführer des Bundes-Obstbauverbandes, Rupert Gsöls, Präsident des Bundes-Obstbauverbandes, Johann Plemenschits, Präsident-Stellvertreter des Bundes-Obstbauverbandes, Bernhard Ramminger, geschäftsführender Obmann Obst-Partner-Steiermark, Fritz Prem, Obmann Absatzgemeinschaft BIO-OBST, sowie von Regina Norz, Obfrau TirolObst. Gemeinsam übergaben sie Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig fruchtige Obstgrüße.

Im Gespräch betonte der Bauernbund-Direktor die Wichtigkeit, beim täglichen Einkauf auf heimische Qualität zu achten: "Mit dem Griff zu heimischen Äpfeln unterstützen wir unsere österreichischen Familienbetriebe im ländlichen Raum und fördern regionale Wirtschaftskreisläufe. Zudem ist der Apfel gesund und aufgrund seiner langen Haltbarkeit bei korrekter Lagerung ein wichtiger Vitamin- und Mineralstofflieferant für den Winter. Nun gilt es, die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern wertzuschätzen und für die Äpfel einen fairen Preis zu bezahlen, damit heimische Obstbaubetriebe im Wettbewerb weiterhin bestehen können."

Gute Ernte, aber niedrige Preise am Fruchtsaftmarkt

Sowohl Erwerbsobstbauern als auch Streuobstbetriebe und Hausgärtner erfreuten sich an der hohen Qualität ihrer Äpfel. Die Apfel-Erntebilanz in diesem Jahr kann sich sehen lassen. EU-weit ist mit rund 12,6 Mio. t Ertrag zu rechnen (Schätzung Prognosfruit-Kongress 2018). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ertrag um rund 36% gestiegen. In der Steiermark liegt die Ernteschätzung für Tafelobst bei 184.000 t, ein Anstieg von rund 175% im Vergleich zum Vorjahr und ein Plus von 94% zu einem Normaljahr. "Die Aussichten am Exportmarkt sind gut, trotzdem ist die Lage, beispielsweise am Mostobstmarkt, momentan noch kritisch. Im Hauptproduktions-Bundesland Steiermark haben Obstbauern heuer mit Frost und Preisabfällen zu kämpfen, denn vom Endverbraucherpreis kommt bei ihnen zu wenig an. So freudig die gute Ernte des Sommers auch ist, zeigt sich die Situation etwa auf dem Fruchtsaftmarkt noch angespannt", so Totschnig. Deutlich besser entwickelt sich der Erzeugerpreis für Speiseäpfel. Auch bei Bioäpfeln hat sich sowohl der Markt als auch das Know-how enorm weiterentwickelt. Die Gesamtfläche an Bioäpfeln hat sich in den letzten beiden Jahren auf 19% der gesamten Apfelanbaufläche erweitert.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 13.11.2018

Schlagwörter

Tag des Apfels, Bewusstsein, Regional, Konsum