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Südtirol: Erntebeginn für eine saisonale Rarität

20. März 2017

Unter den Kunststoffplanen im Etschtal geht es heiß her. Die milden März-Temperaturen beschleunigen die Reifephase des Südtiroler Spargels, der kurz davor ist, die sandige Oberfläche zu durchbrechen.

Bildquelle: Shutterstock.com Spargel
Bildquelle: Shutterstock.com

16 Spargelbauern aus der Umgebung von Terlan sind dann wieder ab frühmorgens auf den Feldern unterwegs, um das Edelgemüse zu ernten. Wie jedes Jahr, seit Generationen.

Denn der Spargelanbau hat in diesem Teil Südtirols Tradition. Humusreiche sandige Böden und das mediterrane Klima bekommen dem Margarete Spargel, wie das weiße Spitzengewächs genannt wird, besonders gut. Auf rund zehn Hektar Anbaufläche können somit rund 60.000 Kilogramm Margarete Spargeln geerntet werden. Und die Nachfrage ist groß. Er gilt bei Feinschmeckern als besonders zart und mild im Geschmack. Deshalb darf er auch das Qualitätszeichen Südtirol tragen.

Ungeduldig warten manche von ihnen schon darauf, ihre erste Portion einheimischen Spargel genießen zu können. Von Ende März bis Ende Mai kommt die Spezialität frisch vom Feld auf den Tisch der Restaurants. Und das in vielen Variationen: als Salat, klassisch mit Schinken und Bozner Sauce oder als Zutat in verschiedensten Gerichten aus der italienischen Küche.

Zu kaufen gibt es die heiß begehrten Stangen an ausgesuchten Verkaufsstellen, montags am Spargelstand vor dem Großhaus in Leifers und mittwochs auf dem Gemüsemarkt am Mazziniplatz in Bozen (8.00 bis 12.00 Uhr).

Quelle: IDM

Veröffentlichungsdatum: 20.03.2017

Schlagwörter

Südtirol, Spargel, Erntebeginn