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Südtirol: Die Bio-Anbaumethode beim Südtiroler Apfel

21. August 2014

Südtirol ist mit 41.000 Tonnen Jahresernte Europas größter Bio-Apfel-Produzent. Heute werden etwa 4-5% der Gesamternte biologisch angebaut. Was heißt „Bio“ beim Südtiroler Apfel? Bio-Äpfel werden in Südtirol nach zwei Methoden angebaut: zum einen durch den organisch-biologischen Anbau und zum anderen mittels biologisch-dynamischen Anbau. Was aber ist der Unterschied zwischen beiden Ansätzen? Eine Antwort auf diese Frage zu geben oder zu erhalten, ist für Verbraucher oft gar nicht so einfach. Zu unübersichtlich scheint die Materie, und zu verschieden die Vorstellungen davon, was "biologisches Anbauen" heißt.

Die naturwissenschaftlich orientierte organisch-biologische Anbauweise wurde in den 30iger Jahren durch den Schweizer Hans Müller begründet und durch den deutschen Mediziner Rusch vervollständigt. Sie arbeitet mit naturnahen Methoden und ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln.Beim biologisch-dynamischen Anbau wird jede Maßnahme zudem auch im Hinblick auf das ganzheitliche Ökosystem geprüft und der Einfluss der Gestirne berücksichtigt. Die Anbaurichtung ist zurückzuführen auf den Anthroposophen Rudolf Steiner, der 1924 die Grundsteine auf natur- und geisteswissenschaftlicher Basis unter Einbezug der Planeteneinflüsse legte. Die biologisch-dynamisch arbeitenden Südtiroler Apfelbauern verkaufen ihre Produkte mit „Demeter“-Kennzeichen.

logo grootGemeinsam haben beide Methoden, dass anstatt chemisch-synthetischer Spritz- und Unkrautvernichtungsmittel der Boden gezielt mechanisch bearbeitet und gelockert wird. Anstelle von Kunstdünger wird sorgfältige Kompostwirtschaft betrieben und es werden organische Düngemittel eingesetzt. So wird das natürliche Gleichgewicht der Obstanlage erhalten.

www.suedtirolerapfel.com


Quelle: Südtiroler Apfel

Veröffentlichungsdatum: 21.08.2014

Schlagwörter

Südtirol, Bio, Anbau, Methode, Apfel