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Studie: Verbraucher und Landwirte fordern eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion in Europa

05. September 2019

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass europäische Verbraucher und Landwirte Nachhaltigkeit als oberste Priorität sehen und offen für innovative Technologien sind, die nährstoffreichere Lebensmittel produzieren könnten. 

Grafik © Corteva Agriscience™
Grafik © Corteva Agriscience™

Neue Untersuchungen von Corteva Agriscience™ und der FT-Gruppe zeigen, dass Verbraucher bereit sind, Technologien in der Landwirtschaft anzunehmen.

Die im Auftrag von Corteva Agriscience und der Financial Times Group Company Longitude durchgeführte Studie „Sustainable Food Systems“ zeigt: Mehr als zwei Drittel der befragten Landwirte planen, in den nächsten fünf Jahren Produkte zu nutzen, die durch neue Pflanzenzuchttechniken entstanden sind; mehr als die Hälfte der Verbraucher sind bereit, diese Technologie zu akzeptieren.

Die Studie basiert auf zwei Umfragen, an denen 600 Landwirte und Betriebsleiter aus Frankreich, Deutschland, Italien, Rumänien, Großbritannien und der Ukraine sowie 2.500 Verbraucher aus Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Großbritannien und der Ukraine teilgenommen haben.

Es zeigt sich, dass sich die Verbraucher beim Kauf von nachhaltig produzierten Lebensmitteln am meisten Gedanken um die Reduzierung von Abfällen, die Unterstützung von Kleinbauern und die Menge der verwendeten synthetischen Pflanzenschutzmittel machen. Die Studie hebt auch die Herausforderungen hervor, denen sich Landwirte bei der Umsetzung nachhaltigerer Praktiken gegenübersehen – insbesondere die finanzielle Benachteiligung, die sie erleiden.

Zudem macht die Studie deutlich, dass mehr als ein Viertel der Landwirte die Verbraucherbedürfnisse als die größte Herausforderung in naher Zukunft ansieht und diese für ebenso wichtig hält wie den Schädlingsdruck. Sie erkennen auch, dass die Gesellschaft offen für neue Pflanzenzuchttechniken wie CRISPR-Cas/Genome Editing ist, wobei fast neun von zehn der befragten Landwirte glauben, dass Verbraucher mehr für Waren bezahlen würden, die mit diesen Methoden hergestellt wurden.

Grafik © Corteva Agriscience™
Grafik © Corteva Agriscience™

Igor Teslenko, Präsident der Corteva Agriscience Europa, sagt: „Diese Studie zeigt, dass es in Europa einen echten Bedarf an einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion gibt. Corteva Agriscience setzt sich für einen wechselseitigen Austausch über nachhaltige Landwirtschaft ein. So wird nicht nur die Verbraucherperspektive dem Landwirt nahegebracht – dem Verbraucher wird auch die Stimme des Landwirtes vermittelt.“

„Es ist auch schön, zu sehen, dass Landwirte und Verbraucher bereit sind, neue Zuchttechniken anzuwenden, die das Potenzial haben, nährstoffreichere Lebensmittel anzubauen und damit das Leben von Produzenten und Verbrauchern bereichern können. Die Verbraucher sind bereit, mehr für nachhaltig erzeugte Lebensmittel zu zahlen, und es ist nun an allen Beteiligten – auch an der Industrie –, sich zu engagieren und ihre Unterstützung zu zeigen. Bei Corteva Agriscience stehen der Verbraucher und der Landwirt im Mittelpunkt unseres Handelns.

Deshalb arbeiten wir ständig an Innovationen, um das Produktportfolio der Zukunft zu gestalten. Indem wir integrierte Lösungen anbieten, die Saatgut, Technologien zur Saatgutanwendung, landwirtschaftliche Beratung und digitale Lösungen mit Pflanzenschutzprodukten kombinieren, die ein günstigeres Umweltprofil haben, ermöglichen wir es unseren Kunden, effizienter und produktiver zu sein und gleichzeitig genügend gesunde Lebensmittel für eine wachsende Bevölkerung zu produzieren."

Corteva Agriscience verpflichtet sich, die wichtigsten Forschungsergebnisse weiterzuverfolgen, um zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft beizutragen und so das Leben für kommende Generationen zu verbessern.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie „Sustainable Food Systems“ sowie weitere Informationen finden Sie unter: sustainablefood.corteva.com

Quelle: Corteva Agriscience

Veröffentlichungsdatum: 05.09.2019

Schlagwörter

Studie, Verbraucher, Landwirte, Nachhaltig, Lebensmittelproduktion, Europa