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Studie: US-Regierung subventioniert ungesunde Lebensmittel

12. Juli 2016

Die subventionierten Lebensmittel der US-Regierung seien grundsätzlich gesund; jedoch würden diese oftmals verarbeitet und nicht in ihrer natürlichen Form gegessen, wie eine neue Studie behauptet. Die Regierung sollte vermehrt Gemüse und Früchte unterstützen, wie der Landwirtschaftlicher Informationsdienst Lid berichtet.

Bildquelle: Shutterstock. Einkauf Supermarkt
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Wer in den Vereinigten Staaten gesund essen möchte, hat es nicht leicht. Die US-Regierung subventioniert zwar gesunde Lebensmittel wie Mais, Soya-Bohnen, Reis und Weizen, jedoch werden diese oftmals verarbeitet. Resultierend sind z.B. Fruchtsäfte mit hohem Kalorienanteil, Süssgetränke mit Mais-Süssmittel und fetthaltiges Fleisch. Diese Lebensmittel unterstütze der Staat indirekt, wie die Time eine neue Studie, veröffentlicht im JAMA Internal Medicine, zitiert.

Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung ernährt sich von subventionierten Lebensmitteln. Dies sei problematisch, so die Forscher. Vorherige Studien bewiesen, dass eine solche Ernährung vor allem aus Kohlenhydraten, Milchprodukten und Fleisch besteht. Menschen mit diesem Lebensstil verzehren Früchte und Gemüse allerdings nur spärlich.

Menschen, die in der USA subventionierte Lebensmittel verspeisen, haben z.B. ein 37% höheres Risiko an Übergewicht zu leiden. Die Staats-Subventionen sollten sich an gesündere Optionen wie Früchte und Gemüse richten, so die Autoren. Auf diese Weise sei es möglich, die nationale Gesundheit Amerikas zu verbessern und die Gesundheitsausgaben des Staates zu senken.

Quelle: lid.ch

Veröffentlichungsdatum: 12.07.2016

Schlagwörter

Studie, US, Regierung, Subventionen, ungesund, Lebensmittel