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Studie: Umstellung auf 100% biologischen Landbau erhöht Treibhausgasemissionen

05. November 2019

Eine Umstellung auf 100% biologischen Landbau in Großbritannien würde zu einem deutlichen Anstieg der Treibhausgasemissionen führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die jüngst im renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature Communications" veröffentlicht wurde, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

Bildquelle: Shutterstock.com Bio
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In Großbritannien würden bis zu 40% weniger Lebensmittel erzeugt

Durch eine solche Umstellung der Produktion werden nach den Erkenntnissen der Autoren bis zu 40% weniger Lebensmittel im Land erzeugt. Würden die Briten nicht gleichzeitig ihre Ernährung grundlegend ändern, müssten erheblich mehr Nahrungsmittel importiert werden. Das wiederum könnte zu einem Nettoanstieg der Treibhausgasemissionen von 21% führen.

Die Autoren sagen dazu: "Die direkten Treibhausgasemissionen werden durch den biologischen Landbau zwar verringert, aber wenn die verstärkte Landnutzung im Ausland zum Ausgleich von Versorgungsengpässen im Inland berücksichtigt wird, sind die Nettoemissionen höher." Weiter heißt es in der Studie: "Eine verbesserte Kohlenstoffbindung im Boden im Ökolandbau kann nur einen kleinen Teil der höheren Emissionen in Übersee ausgleichen."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Quelle: aiz.info
 

Veröffentlichungsdatum: 05.11.2019

Schlagwörter

Studie, Umstellung, Biologisch, Landbau, Treibhausgasemissionen