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Studie über die Möglichkeiten für Perus Avocadoexporte

21. Februar 2019

Wie das Ministerium für Landwirtschaft und Bewässerung (Minagri) mitteilt, zeigt eine Untersuchung, dass der globale Konsum von Avocados in den letzten Jahren exponentiell angestiegen ist und dass ihr Geschmack und ihre Nährwerteigenschaften sie zu einem angesagten Lebensmittel in entwickelten Ländern und zunehmend auch bei jungen Verbrauchern in sich entwickelnden Ländern gemacht haben, wodurch es eine größere Nachfrage gibt.


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Der Avocadoexport wird die Entwicklung der peruanischen nationalen Landwirtschaft unterstützen und das Einkommen der ländlichen Arbeiter stärken, hieß es.

Das sagte das Ministerium für Landwirtschaft und Bewässerung (Ministerio de Agricultura y Riego, Minagri) durch die Direktion für Wirtschaftsstudien und Agrarinformation (Dirección de Estudios Económicos e Información Agraria, DEEIA) der Generaldirektion Agrarpolitik (Dirección General de Políticas Agrarias, DGPA) in der Publikation „Die Situation des Internationalen Avocadomarktes. Analyse aus der Sicht der Peruanischen Exporte“ (La Situación del Mercado Internacional de Palta. Análisis desde una Perspectiva de las Exportaciones Peruanas).

Globaler Import

Gemäß Daten von TradeMap nehmen die Avocadoimporte stetig zu. In dem Zeitraum 2001-2017 wurde eine durchschnittliche Wachstumsrate von 12,5% pro Jahr beobachtet, sodass die weltweiten Importe in diesen achtzehn Jahren um mehr als das Sechsfache in der Menge zugenommen haben. 2017 importierte die Welt 2.081.026 Tonnen Avocados, wo es 2016 noch 1.943.541 Tonnen waren und 2001 wurden nur 315.353 Tonnen importiert.

Möglichkeiten für Peru

Mexiko ist bei weitem die erste Exportmacht und Peru der dynamische Lieferant, der versucht, die Hegemonie des gigantischen Avocadoerzeugers zu brechen. Wenn Peru beabsichtigt, seine Präsenz in dem wichtigen nordamerikanischen Markt und den weltweiten Märkten zu stärken, müssen sie die Saisonalität mexikanischer Exporte analysieren, hieß es in dem Nachrichtenbericht.

In diesem Sinne wird Peru die besten Möglichkeiten haben, diese Märkte zu betreten, um die es mit Mexiko konkurriert, wenn jene Zeiten sind, in denen saisonal wenig von diesem Land geliefert wird, also wenn es ein geringeres exportierbares Angebot in dem Markt gibt.

Tatsächlich wird dieses geringere Angebot an Avocados von Mexiko den Preis des Produktes in dem internationalen Markt beeinflussen. Das wird die beste Zeit für die peruanische Avocado, um seine Präsenz in dem nordamerikanischen Markt zu stärken und selbst in potentiellen Märkten für Peru, wie Japan, Kanada, China und Zentralamerika.

Zudem ist es notwendig, den Konsum der Hass-Avocado in Peru anzuregen, weil der Konsum dieser Sorte hier sehr begrenzt ist. Das würde dazu führen, dass es einen Basismarkt gibt, der die konjunkturelle Abschwächung der globalen Nachfrage ausgleicht.

Quelle: Mincetur/agaria.pe
 

Veröffentlichungsdatum: 21.02.2019

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Studie, Möglichkeiten, Peru, Avocado, Exporte