Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Studie: Konsumenten vertrauen bei Handelsmarken auf Bio-Qualität

13. Dezember 2019

Etwa jeder zweite Konsument (44%) nimmt Bio-Produkte von Handelsmarken als qualitativ hochwertig wahr, etwa ebenso viele (46%) vertrauen diesen Produkten. Das ermittelte der "Handelsmarkenmonitor 2019", den das Marktforschungsunternehmen Ipsos und die dfv-Mediengruppe, bereits im fünften Jahr gemeinsam durchgeführt haben.

Bild © Ipsos
Bild © Ipsos

Die Anzahl der Befragten, die bei Bio-Produkten von Handelsmarken keine hohe Qualität sehen und ihnen nicht vertrauen, ist mit 10 bzw. 11 Prozent relativ gering.

Vertrauen in Bio-Produkte und Qualität bleibt auf hohem Niveau

Damit bleibt die Überzeugung von der Qualität und das Vertrauen in diesem Segment auf einem ähnlich hohen Niveau wie die vergangenen drei Jahre und deutlich höher als noch 2015, wo jeweils 38 Prozent den Bio-Handelsmarken eine hohe Qualität bescheinigten und ihnen vertrauten. Besonders ausgeprägt ist dieses Vertrauen mit 54 Prozent bei Haushalten in den höheren Einkommensklassen (mehr als 3.000EUR Haushaltsnettoeinkommen).

Qualitätssiegel wird als besondere Auszeichnung empfunden

Im Handelsmarkenmonitor 2019 wurden die Konsumenten erstmals auch zum Thema Qualitätssiegel befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass knapp die Hälfte (47%) die Siegel von Anbauverbänden wie Bioland oder Demeter als besondere Qualitätsauszeichnung empfindet. Allerdings achtet nur knapp jeder Dritte (29%) auf eine entsprechende Kennzeichnung der Bio-Produkte von Handelsmarken. Bei Personen mit einem geringen Haushaltsnettoeinkommen (weniger als 1.500EUR) achtet nur jeder Fünfte (20%) auf Siegel von Anbauverbänden und nimmt diese auch generell weniger stark als Qualitätsauszeichnung wahr (40% im Vergleich zu allen Befragten mit 47%). Diejenigen, die das Siegel als Qualitätskennzeichnung ablehnen, sind mit 15 Prozent in der Minderheit. Relativ groß ist dagegen der Anteil der neutralen Bewertungen (38%).

Für mehr als ein Drittel der Befragten (36%) ist ein Qualitätssiegel zudem eine Rechtfertigung für einen höheren Preis. Die gesteigerte Preisbereitschaft zeigt sich bei Haushalten mit mittleren und höheren Einkommen (mindestens 1.500EUR Haushaltsnettoeinkommen) stärker ausgeprägt, wohingegen die älteren Zielgruppen (60 Jahre und älter) weniger oft bereit sind, wegen eines Siegels mehr für die Bio-Produkte von Handelsmarken zu bezahlen (nur 30%).
www.ipsos.de

Quelle: Ots/ Ipsos

Veröffentlichungsdatum: 13.12.2019

Schlagwörter

Studie, Konsumenten, Vertrauen, Handelsmarken, Bio, Qualität