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Österreich: Trockenheit reduziert zunehmend Frühkartoffelerträge

15. August 2019

Anders als letztes Jahr, kann heuer definitiv von keinem Überangebot an heimischen Frühkartoffeln geredet werden. Nach dem ohnehin schon sehr trockenen Vormonat, fehlte es im Juli weiterhin an ergiebigen, großflächigen Niederschlägen, welche allenfalls die Knollenentwicklung der Kulturen spürbar voranbringen hätte können. 

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Wegen Trockenheit und Hitzestress halbierten sich die in Normaljahren üblichen Hektarerträge. Durchschnittlich 20-25 t/ha meldeten Österreichs Trockengebiete. Ein Wert der nicht zufrieden stellen kann. Der Markt wäre darüber hinaus aufnahmefähig. Dies geht aus dem Agrarmarkt Austria "Marktbericht Obst und Gemüse - Juli 2019" hervor.

Immerhin, der Erzeugerpreis für niederösterreichische Frühkartoffel bleibt stark und notierte im Juli mit durchschnittlich 38,20 EUR/dt, 8 % unter Vormonatsniveau. Auch in Hinblick auf die hohen Aufwände des letzten Wirtschaftsjahres ein wichtiges und richtiges Signal.


Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - Juli 2019
 

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2019

Schlagwörter

Österreich, Trockenheit, Frühkartoffel, Erträge