Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Österreich: Erhöhtes Importvolumen an pflanzlichen Nahrungsmitteln

03. Mai 2019

Die pflanzliche Produktion sank im Wirtschaftsjahr 2017/18 gegenüber dem Vergleichszeitraum vor einem Jahr insgesamt um 6%, obwohl deutlich mehr Obst produziert wurde. Zur Deckung des Inlandsbedarfes waren Mehrimporte von Kartoffeln notwendig aufgrund schwacher Kartoffelernte 2017/18.

Bildquelle: Shutterstock.com OGK
Bildquelle: Shutterstock.com


Das geht aus den aktuellen Versorgungsbilanzen von Statistik Austria hervor, die für den Wirtschaftszeitraum vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 das Aufkommen und die Verwendung der wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse darstellen.

In der Saison 2017/18 wurden in Österreich 336.900 t Obst (+61%), 670.600 t Gemüse (-3%) und 653.400 t Kartoffeln (-15%) produziert.

Zur Deckung des Inlandsbedarfs wurden insgesamt u.a. 1,50 Mio. t Obst und Gemüse (-2%) und 295.900 t Kartoffeln (+14%) importiert.

Insgesamt standen 2017/18 im Inland 2,05 Mio. t Obst und Gemüse (+4%) und 812.700 t Kartoffeln (-8%) zur Verfügung. Aus der heimischen Landwirtschaft konnte der Bedarf an Kartoffeln zu 80%, an Gemüse zu 56% und an Obst zu 40% gedeckt werden.

Agraraußenhandelsvolumen Österreich gestiegen
Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2016/17 erhöhte sich das Agraraußenhandelsvolumen (pflanzliche und tierische Produkte) von 22,5 Mrd. auf 23,5 Mrd. Euro (+5%). Das entspricht einem Anteil von 7,9% am gesamten Außenhandelsvolumen (297,5 Mrd. Euro). Der Wert der Agrarimporte stieg von 11,7 Mrd. auf 12,1 Mrd. Euro (+3%) und jener der Exporte von 10,8 Mrd. auf 11,4 Mrd. Euro (+6%). Haupthandelspartner waren die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem Anteil von 83% bei den Importen und 75% bei den Exporten.

Quelle: Bundesanstalt Statistik Österreich

 

Veröffentlichungsdatum: 03.05.2019

Schlagwörter

Österreich, Importvolume, pflanzlich, Nahrungsmittel, Kartoffelernte, Statistik