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Steirischer Obstbau startete so früh wie noch nie mit Frostabwehrmaßnahmen

25. März 2019

Die frostigen Temperaturen in der Nacht zum 21. März 2019 mit bis zu -6 °C und in Extremfällen sogar noch tiefer, haben im steirischen Obstbau wieder zu Schäden geführt. Das Ausmaß lässt sich derzeit nicht quantifizieren und kann erfahrungsgemäß erst nach der Blüte beurteilt werden, teilt die Landwirtschaftskammer (LK) Steiermark mit.

Bildquelle: Shutterstock.com Marillen
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Bei Kernobst wie Äpfeln und Birnen erwarten die Obstbauern keine Produktionsausfälle. Am stärksten getroffen habe es die bereits in Vollblüte stehenden Marillen. Auf Einzelflächen könne es zum Verlust der gesamten Ernte kommen. Von einem Gesamtausfall der steirischen Marillenernte sei erfreulicherweise nicht auszugehen, präzisiert die LK. Bei Kirschen gebe es Knospenschäden, die lage- und sortenabhängig unterschiedlich seien. Die gute Nachricht: Nach momentanem Stand sei von ausreichend gesunden Blüten auszugehen.

Immer mehr Obstbaubetriebe schützen ihre Früchte mithilfe von Frostöfen oder Kerzen. "Diese Maßnahmen sind sehr teuer, zeigen aber Wirkung", so Herbert Muster, Geschäftsführer der steirischen Erwerbsobstbauern.

Der steirische Weinbau ist aufgrund seiner späten Vegetationsentwicklung von Folgen dieser Frostnacht verschont geblieben.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 25.03.2019

Schlagwörter

Steirischer Obstbau, Früh, Frostabwehrmaßnahmen, Marillen, Ernteverluste