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Starkes Wachstum im Seehafen-Hinterlanderverkehr auf der Schiene

23. November 2018

Der Hamburger Hafen bringt in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich mehr Ladung auf die Schiene – der Seegüterumschlag bleibt unter dem Vorjahresergebnis: leichter Rückgang beim Containerumschlag­. Ein deutliches Plus von 4,3 Prozent erreichte in den ersten neun Monaten 2018 im Hamburger Hafen der Containertransport auf der Schiene.

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HHLA Cta Bahnhof Altenwerder. Foto © HHLA Dammann

Insgesamt 1,8 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) wurden per Eisenbahn zwischen dem Hafen und den KV-Terminals im Binnenland befördert. In den ersten drei Quartalen 2018 konnten somit die Werte aus dem Vorjahr übertroffen werden und liegen sogar über den Rekordwerten aus dem Jahr 2016. Der landseitige Seehafen-Hinterlandverkehr entwickelte sich damit auf der Schiene besonders stark. Dies führte dazu, dass der Anteil des umweltfreundlichen Verkehrsmittels im Modal-Split von 42,5 auf 44,9 Prozent gestiegen ist.

Auch die außerhalb des Seeverkehrs bestehenden direkten Verbindungen per Eisenbahn zwischen China und Hamburg legten 2018 zu. Inzwischen werden wöchentlich 235 Containerzug-Verbindungen zwischen Hamburg und 27 Zielorten in China angeboten. „Die Neue Seidenstraße hat mit Hamburg das Chinazentrum Deutschlands als Start- und Endpunkt. Die Logistikregion Hamburg bietet neben dem weltweit durch mehr als 110 Liniendienste angebundenen Seehafen auch für die Verteilerverkehre per Bahn, Lkw und Binnenschiff sowie die Abfertigung von Luftfracht beste Voraussetzungen“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V.

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Quelle: Hafen Hamburg Marketing e.V.,

Veröffentlichungsdatum: 23.11.2018

Schlagwörter

Wachstum, Seehafen, Hinterlanderverkehr, Schiene