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Starker Rückgang von 15 bis 27 % bei spanischen Steinobstexporten

27. Mai 2019

Vertreter der Erzeuger und Branchenvereinigungen sowie Administrationen von Frankreich, Italien und Spanien trafen sich am 22. Mai, in Murcia, im Zusammenhang mit der Kontaktgruppe Pfirsiche und Nektarinen, wo sie den Beginn der Saison analysierten, der durch niedrige Preise gekennzeichnet war.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst
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Die spanischen Vertreter betonten, dass der Start der Saison schwierig ist und die Preise sehr niedrig sind. Aus diesem Grund wird die Anwendung von Krisenlenkungsmaßnahmen als notwendig erachtet, wie in den vorhergehenden Saisons, sagte der Direktor der Vereinigung der exportierenden Erzeuger von Obst, Tafeltrauben und anderen Landwirtschaftsprodukten (Asociación de Productores – Exportadores de Frutas, Uva de Mesa y Otros Productos Agrarios, APOEXPA), Joaquín Gómez. Die Vereinigung ist ein Mitglied von FEPEX.

2018 und gemäß Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern der Finanzbehörde sind die spanischen Exporte von Pfirsichen, das wichtigste exportierte Steinobst, um 15,6% gegenüber 2017 auf 382.378 Tonnen im Wert von 381,8 Millionen EUR (+1,5%) gesunken. Die Verkäufe von Nektarinen nahmen auch um 23,6% auf 357.471 Tonnen im Wert von 408,1 Millionen EUR (-2%) ab, sowie jene von Pflaumen um 27,4% in der Menge und 13% im Wert auf 71.565 Tonnen und 86,5 Millionen EUR.

Demgegenüber sind die Aprikosenverkäufe in das Ausland um 22% in der Menge und 31% im Wert auf 108.956 Tonnen und 143 Millionen EUR gestiegen, wie Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern zeigen. Die 2018 exportierte Gesamtmenge belief sich auf 954.549 Tonnen im Wert von 1.081 Millionen EUR.

APOEXPA hat zusammen mit FECOAM in dem Hautsitz der Gruppe Cajamar, in Murica das Jahrestreffen der Kontaktgruppe Pfirsiche und Nektarinen organisiert.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 27.05.2019

Schlagwörter

Rückgang, Spanien, Steinobst, Exporte