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Speisekartoffelmarkt in Mecklenburg - Vorpommern hat sich etwas belebt

03. Januar 2018

Eine Woche vor den Weihnachtsfeiertagen hat sich das Geschäft mit Speisekartoffeln im Lebensmitteleinzelhandel schon etwas belebt. In der vergangenen Woche sind bereits 10 kg Werbeaktionen in den Discountern gelaufen. Zum Wochenende wird mit steigender Nachfrage gerechnet.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Bei den Direktvermarktern ab Hof hat der Absatz merklich zugenommen. Neben Enten, Gänsen, Äpfeln und Tannenbäumen werden auch Kartoffeln gekauft. Für den traditionellen Kartoffelsalat fragen die Kunden insbesondere festkochende Sorten nach. Die Erzeugerpreise für Speiseware bleiben unverändert auf dem Niveau der Vorwoche. Die Preise sind zum Teil bis zur dritten Kalenderwoche im neuen Jahr mit den Handelsketten abgestimmt worden. Die Schälkartoffelpreise verharren ebenfalls auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Sachsen
Am Speisekartoffelmarkt in Sachsen bleiben die Preise unverändert. Diese sind nun schon mehrere Wochen stabil und auch über den Jahreswechsel wird diese Situation  höchstwahrscheinlich anhalten. Der in der Vorwoche durch die Handelsketten in Aussicht gestellte Lageraufschlag wurde nicht gezahlt. Das Angebot an Kartoffeln ist reichlich. Diese Angebotssituation mindert die Chance auf Preisanhebungen. Mit Wochenbeginn ist es noch relativ ruhig im Packgeschäft. Das große Weihnachtsgeschäft wird erst zum Wochenende erwartet. Insbesondere für Kleingebinde im Premiumbereich laufen Werbeaktionen. Die Preise für rohe und gedämpfte Schälkartoffeln verharren stabil auf Vorwochenniveau.

Brandenburg
Die Preise am Speisekartoffelmarkt haben sich nicht verändert. Preisstabilität wird auch für die kommenden Wochen, mindestens bis Anfang Januar, erwartet. Der Absatz hat zu Wochenbeginn etwas angezogen, ist aber noch längst nicht auf dem erhofften Niveau. Da in der vergangenen Woche Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel und in den Discountern liefen, wird erst zum Wochenende mit einer deutlichen Absatzbelebung zum Weihnachtsfest gerechnet. Zur Festversorgung ist ausreichend Speiseware in guter Qualität verfügbar. Mehlig kochende Knollen werden überwiegend aus Sachsen - Anhalt zugekauft. Bedingt durch die schwierigen Erntebedingungen haben diese häufig Qualitätsprobleme. Am Schälkartoffelmarkt geht das Jahr ruhig zu Ende. Die Preise halten das Niveau der vergangenen Wochen.

Sachsen - Anhalt
Das Geschäft zum Weihnachtsfest entwickelt sich langsam aber stetig entsprechend der Einkaufsstrategie der Handelsketten. Zum Wochenende wird eine deutliche Nachfragebelebung im Lebensmitteleinzelhandel erwartet. Einige Lagerhalter und Packer berichten bereits von einer merklichen Nachfragebelebung. Tschechen und Polen sind weiter Käufer am hiesigen Markt. Die Speisekartoffelpreise sind auf dem bisherigen Niveau geblieben. Auch in den ersten Wochen des neuen Jahres werden stabile Preise erwartet. Die Preise für geschälte und gedämpfte Preise verharren weiter auf Vorwochenniveau.

Thüringen
Mit Wochenbeginn haben in einigen Packbetrieben die Warenbestellungen schon etwas zugenommen. Eine deutliche Absatzbelebung wird erst zum kommenden Weihnachtswochenende erwartet. Die Packer sind ausreichend versorgt mit qualitativ guter Speiseware aus der Region. Die Speisekartoffelpreise bleiben stabil auf Vorwochenniveau, sie sind zwischen Handelsketten und Packern teils schon bis ins neue Jahr festgezurrt worden. Am Schälkartoffelmarkt verharren die Preise unverändert auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 03.01.2018

Schlagwörter

Marktinformation, Ostdeutschland, Kartoffeln, Speisekartoffelmarkt, Mecklenburg - Vorpommern