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Spanische Verbraucher haben wachsendes Interesse an "free-from"-Produkte

02. September 2019

Das gestiegene Aufkommen von Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien, damit zusammenhängenden Bedingungen und neuen Essgewohnheiten (vegetarisch, vegan, flexitarisch) erhöhte die Verkaufsmöglichkeiten für nichtfunktionelle Produkte order sogenannte „free-from“-Produkte in Spanien, so ein Bericht des Global Agricultural Information Network (GAIN).

Bildquelle: Shutterstock.com Vegan
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Die Einzelhandelsverkäufe „free-from“-Produkte in Spanien erreichten 2018 1,2 Milliarden USD, 12% mehr als in dem Vorjahr. Industriebeobachter qualifizieren diese neue Verbrauchervorliebe als mehr als einen Trend und dauerhaft, da immer mehr Verbraucher gesünder essen und leben wollen.

Das höhere Aufkommen von Intoleranzen trieb die Verbraucher dazu, bestimmte Allergene aus ihren Ernährungen zu entfernen, wie Gluten oder Laktose. „free-from“-Produkte starteten als ein Nischenmarkt, da sie nur von jenen mit medizinischen Anlässen konsumiert wurden. Es ist nun zu einer Lebensweise für viele Verbraucher geworden, die vegane, biologische und natürliche Produkte bevorzugen und somit findet diese Kategorie sich im Zentrum einer breiteren Verbraucherbewegung. Diese Bewegung umfasst Verbraucher, die über Gesundheit, ethische Punkte, wie fairer Handel und Grausamkeit gegen Tiere, und Nachhaltigkeit und Umweltthemen besorgt sind.

Gemäß „The Green Revolution“, der Jahresbericht, der von der Beratungsfirma Lantern basierend auf mehr als 2.000 Befragungen erstellt wurde, hat die kombinierte Zahl spanischer Veganer (Leute, die keine Produkte tierischen Ursprungs essen), Vegetarier (jene, die kein Fleisch oder Fisch essen, aber Produkte wie Milch und Eier) und Flexitarier (jene, die grundsätzlich pflanzlich essen, obwohl sie sporadisch Fleisch oder Fisch essen) in dem Zeitraum 2017  bis 2019 von 7,8% auf 9,9% zugenommen. In demselben Zeitraum ist die Zahl spanischer Veganer von 0,2% der Verbraucher auf 0,5% gegangen, der Vegetarier von 1,3% auf 1,5% und der Flexitarier von 6,3% auf 7,9%.  

Quelle: USDA FAS GAIN reports

 

Veröffentlichungsdatum: 02.09.2019

Schlagwörter

Verbraucher, Interesse, free-from, Produkte, Lebensmitteln