Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Spanische Obstexporte gesunken und Gemüseexporte gestiegen

04. Januar 2019

Der spanische Export von Frischobst und -gemüse ist von Januar bis Oktober 2018 um 1% in der Menge gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 9,8 Millionen Tonnen gesunken. Zudem ist der Wert um 1% auf 10.346 Millionen EUR gestiegen, zeigen Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Der Verkauf von Gemüse hat in den ersten zehn Monaten des Jahres in der Menge um 5% auf 4,1 Millionen Tonnen zugenommen, aber hat im Wert um 1% auf 4,080 Millionen EUR abgenommen.

Laut FEPEX spiegelt dies ein Absinken des Durchschnittspreises wider, der im Fall von Tomaten sehr deutlich ist, wo 644.015 Tonnen (+0,3%) im Wert von 726 Millionen EUR (-8%) exportiert wurden. Nach Tomaten ist das von Spanien am meisten exportierte Gemüse Salat mit 605.692 Tonnen (+8%) und 514 Millionen EUR (+3%), Paprikas mit 573.947 Tonnen (+11%) und 750 Millionen EUR (+0,5%) und Gurken mit 450.539 Tonnen (+3%) und 417 Millionen EUR (+4%).

Anders als Gemüse ist der Export von Obst in der Menge um 5% auf 5,6 Millionen Tonnen gesunken und im Wert um 3% auf 6,266 Millionen EUR gestiegen. Hervorzuheben ist die starke Zunahme bei Wassermelonen mit 16% mehr Exportmenge bei 857.090 Tonnen und 32% mehr Wert bei 425 Millionen EUR, und von Trauben mit 7% mehr Menge und Wert bei 129.518 Tonnen und 257,5 Millionen EUR (+7%).

Das negative Verhalten des Exportes von Obst konzentrierte sich vor allem auf Steinobst, wobei bei Rückschlägen bei Produkten mit größerer Menge Pfirsiche um 15,5% auf 375.008 Tonnen, Nektarinen um 24% auf 354.143 Tonnen und Pflaumen um 27% auf 69.944 Tonnen sanken. In dieser Gruppe verzeichneten Kirschen jedoch Zunahmen mit 33.907 Tonnen (+17%) und ebenso Aprikosen mit 107.879 Tonnen (+22,10%).

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 04.01.2019

Schlagwörter

Obst, Exporte, gemüse