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Spanische Exporte durchbrechen 12-Milliarden-EUR-Schwelle

28. Februar 2017

Der Export 2016 hat erstmals 12.000 Millionen EUR überschritten, worin sich die positive Entwicklung des Sektors zeigt, so FEPEX. Allerdings gibt es Besorgnisse über den Rückgang der Menge und insbesondere die Entwicklung einiger Tomatenproduktionen, die Priorität haben.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Besorgnisse gibt es auch wegen des andauernd starken Wachstums der Importe von Obst und Gemüse angesichts der niedrigeren Exportzunahme, eine Situation, die auch überall in der EU zu beobachten ist und die FEPEX zufolge unter anderem durch die Umsetzung nationaler protektionistischer Politiken in dem Gemeinschaftsmarkt sowie in Drittländern hervorgerufen wird.

Der Exportwert spanischen Obsts und Gemüses hat 2016 um 5% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2015 auf 12.486 Millionen EUR zugenommen, so Daten, die von dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit herausgegeben wurden, weitergeleitet von FEPEX. Die Menge nahm um 2% auf 12,5 Millionen Tonnen ab.

Die Exporte von Gemüse standen 2016 bei 5.206 Millionen EUR, 7,5% mehr als 2015 bei einer Menge von 5,2 Millionen Tonnen (+2,4%). Salat (+12%), Gurken (+4%), Kohl (+15%), Tomaten (+7%) sind das wichtigste exportierte Gemüse, das eine Stabilisierung des Wertes bei 959,5 Millionen EUR verzeichnet hat.

Die Obstexporte sind 2016 um 5% in der Menge auf 7,1 Millionen Tonnen gefallen und nahmen im Wert um 3% auf 7.279 Millionen EUR zu. Hervorzuheben sind Beeren, vor allem aus Huelva, mit einer Zunahme von 23% im Fall von Blaubeeren, 30% bei Himbeeren und 6% bei Erdbeeren. Bei Steinobst nahmen Pfirsiche (+7%) zu, Nektarinen (-7,7%) ab und Aprikosen (+0,5%) stabilisierten sich. Melonen und Wassermelonen nahmen jeweils um 13% und 11,5% zu.

Bei den Zielen ist die EU für 92,6% der spanischen Exporte, also 11.565 Millionen EUR verantwortlich (5% mehr als 2015). Außerhalb der EU nahmen die Liefermengen an europäische Länder um 5% infolge des russischen Vetos und des Zurückziehens von Ländern wie Norwegen ab. Demgegenüber sind die Exporte an nichteuropäische Länder um 589 Millionen EUR (+11%) gestiegen, wobei Brasilien mit 109 Millionen EUR (+23%) der Hauptabnehmer ist.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 28.02.2017

Schlagwörter

Exporte, Schwelle, fruchthandel