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Spanische Erzeugerorganisation über Wirtschaftsmuster und Pflanzengesundheit in Sorge

21. September 2016

Die spanische Erzeugerorganisation La Unió de Llauradors i Ramaders (Verband der Landwirte und Viehzüchter) behauptet, dass die neuen EU-Landwirtschaftskonzessionen für Marokko und Südafrika ein „Stich in den Rücken“ für die Erzeuger sind und für die Interessen der Erzeuger in Valencia und vor allem für ihre Zitrusfrüchte und ihr Gemüse schädigend sind.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Dies ist so, weil das gesamte Europäische Parlament ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und sechs afrikanischen Ländern (Südafrika und weitere fünf: Mosambik, Namibia, Botswana, Lesotho und Swasiland) genehmigt hat.

Sie erfuhren letzte Woche auch, dass das Europäische Gericht das Urteil annullierte, das das Handelsabkommen zwischen der EU und Marokko für ungültig erklärte.

La Unió beklagt diese Handlungen der Behörden der Europäischen Union in Form von vorteilhaften Handelskonzessionen für Drittländer und beobachtet auch die fehlende Sensibilität einer spanischen Regierung, die weder für die Erzeuger war, noch sein wird und sich nicht für sie einsetzt oder sie entschädigt, gemeinsam mit anderen europäischen Regierungen wenden sie sich von einem wirklich schweren Problem ab, das ihnen völlig egal ist.

Die MEP haben gestern zugestimmt, dass der Handelszugang zu den europäischen Märkten für Produkte aus Südafrika bis November verbessert wird, um die Periode des freien Imports von z.B. Zitrusfrüchten mit reduzierten Zöllen auszudehnen. Ab 2025 wird es nicht einmal mehr Zölle geben und die Produkte können frei eintreten.

Dies ist eine Entscheidung, die sich wirtschaftlich auf spanische Zitrusfrüchte auswirken wird und unverständlich ist, weil Südafrika nicht in der gleichen Situation ist wie die anderen fünf Länder, die die Vereinbarung für Wirtschaftswachstum unterzeichneten, da es der zweitgrößte Exporteur von Zitrusfrüchten nach Spanien ist.

Was Marokko betrifft, ist es noch schlimmer und es gibt keine Zölle und unfairer Wettbewerb in den Märkten wird noch größer werden, wenn die europäischen Behörden die Interessen ihrer Bürger nicht sichern, in diesem Fall der Erzeuger. Die mediterrane Landwirtschaft wird immer in Schach gehalten. 


Quelle: La Unio 

Veröffentlichungsdatum: 21.09.2016

Schlagwörter

Erzeugerorganisation, Wirtschaftsmuster, Pflanzengesundheit