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Spanien: Roter Alarm in Valenzianischer Gemeinschaft wegen Regen, Wind und Wellen

16. September 2019

Die Vereinigung LA UNIÓ informiert, dass der intensive Regen bedeutenden Schaden in der landwirtschaftlichen Infrastruktur vieler Regionen in der Provinz Alicante und im Süden von Valencia verursachte. Der Sturm Dana hinterließ in einigen Teilen sintflutartigen Regen von rund 200 Litern pro m² in sechs Stunden, so das Staatliche Meteorologische Amt (Aemet).

Foto © LA UNIÓ
Foto © LA UNIÓ

Im öffentlichen Bericht werden landwirtschaftliche Infrastrukturen, Straßen und private Infrastrukturen an zahlreichen Standorten komplett zerstört und es wird Zeit kosten, zu normal zurückzukehren.

Natürlich gibt es auch Erträge, die von dem Wasser betroffen sind, wie Weingründe und direkte Schäden wie mögliche Verzögerung bei der Ernte, die in einigen Gegenden bereits begonnen hat. Schaden ist in einigen Gegenden auch in dem Anbau von Gemüse zu beobachten.

Andere Nachteile sind Wasserüberflutung und Feuchtigkeit, die Pilze in den Erträgen verursachen könnte. Es gibt die Sorge bei Tafeltrauben in Vinalopó, wenn es weiter regnet, obwohl im Augenblick keine negativen Auswirkungen entdeckt werden. Das Gleiche gilt für Mandeln, wo der Großteil der Ernte noch an den Bäumen ist und auch Sorgen bestehen, dass sie auf den Boden fallen und nicht bald geerntet werden können wegen der Unmöglichkeit, die Felder zu betreten.

Bei dem Anbau von Persimonen gibt es die Sorgen nicht nur wegen des Regens selbst, sondern wegen möglicher Auswirkungen des Windes, wenn die Früchte von den Zweigen gebrochen werden. Für Zitrusfrüchte im Allgemeinen könnte es von Vorteil sein, wenn die Früchte noch grün sind und die Größe wird zunehmen.

Obwohl es sehr vereinzelte Schäden gibt, ist der Regen für die gesamte Valencianische Gemeinschaft und für den Großteil der Erträge sehr positiv. Er dient dazu, Wasser zu speichern, die Vorhaltebecken aufzufüllen, Bäume zu säubern, um mögliche Schädlinge zu verhindern usw.

LA UNIÓ informierte, dass erst nach dem Sturm die Schäden bewertet werden können.

Quelle: LA UNIÓ

Veröffentlichungsdatum: 16.09.2019

Schlagwörter

Spanien, Roter Alarm, Valenzia, Gemeinschaft, Regen, Wind, Wellen