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Spanien: Regen verursacht Verluste bei Salat, Spinat und Paprika in Murcia

21. Dezember 2016

Der Regen war für die Salaterzeuger in der Region Murcia äußerst schlecht. Sie verzeichneten mit die größten Verluste infolge von Überflutungen im Südosten Spaniens, wobei verschiedene Salatsorten, Spinat und Minigemüse am schlimmsten betroffen sind.

Bildquelle: Shutterstock.com Regen Verluste
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Andere Produktionen, wie Artischocken, profitierten von den Regenfällen dieser Tage. Produkte wie Brokkoli, Blumenkohl und Zucchini werden durch die übermäßige Feuchtigkeit beeinträchtigt sein, so Daten von Proexport.

Von den Überflutungen, die es seit letztem Donnerstag in der Region Murcia gab, sind besonders die Erzeuger von Campo de Cartagena betroffen. Die Techniker der Unternehmen, die zu Proexport gehören, ein Mitglied der Vereinigung FEPEX, bewerten noch die durch den Regen verursachten Schäden an ihren Produktionen. Obwohl es noch zu früh ist, um Zahlen zu nennen, da die Felder wegen der Überflutungen aktuell nicht betreten werden können, haben sie bereits auf die ersten Verluste hingewiesen.

„Es ist noch zu früh, um die Schäden zu bemessen, aber Campo de Cartagena ist am meisten betroffen“, sagte der Präsident von Proexport, Juan Marín.

Für Salat, Spinat und anderes Blattgemüse wurde die Weihnachtssaison verkürzt, da sie seit Donnerstag wegen des Regens nicht ernten können. „Wir werden 50% der Salatproduktion und ähnlicher Erträge verlieren, die für die Weihnachtsfeiertage geerntet werden sollten“, erklärt Javier Soto, Präsident des Eisbergsektors von Proexport.

José Antonio Cánovas, Präsident des Gemüsesektors, sagte, dass die gesamte Spinatproduktion und die Minigemüseproduktion verloren ist: „Die gesamte drei- oder vierwöchige Produktion von Campo de Cartagena ist durch die Überflutungen verloren.“

Auch Paprika, die vor kurzem in den Gewächshäusern umgepflanzt wurden, sind zum Teil verloren, oder die Pflanzen sind sehr geschädigt. Die Vorhersage ist, dass die Verluste bei rund 25% liegen.

Zudem werden anstehende Umpflanzungen nicht möglich sein, womit die Programme in den kommenden Monaten nicht so durchgeführt werden können, wie geplant.

Neben dem Schaden für die Produktion sind Gewächshäuser und Straßen zerstört, wodurch der Zugang zu den Farmen behindert ist, Überflutungen und Durchbrüche von Wasserreservoirs sind nur einige der Folgen, die dieses Wetter für die landwirtschaftliche Infrastruktur brachte.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 21.12.2016

Schlagwörter

Regen, Verluste, Salat, Spinat, Paprika, Murcia