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Spanien: Katalonien genehmigt Plan für Reduzierung der Anbaufläche von Pfirsichen und Nektarinen

13. März 2019

Das Landwirtschaftsministerium von Katalonien hat einen Plan genehmigt, 2.000 ha Pfirsiche und Nektarinen auszureißen, womit sich die Anbaufläche um fast 10% verringern wird. Diese Maßnahme wird sich positiv auf die Vermarktung von Steinobst diesen Sommer auswirkten, so die Unternehmensvereinbarung für Obst aus Katalonien (Asociación Empresarial de Fruta de Catalunya, Afrucat), wie FEPEX berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Steinobst
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Die genehmigte Maßnahme sieht vor, dass die Erzeuger die Anbaufläche für Pfirsiche und Nektarinen um 2.000 ha verringern, wobei es eine Subvention von 5.000 EUR pro Hektar gibt, dabei maximal 3 ha pro Antragsteller und mit der Verpflichtung des Erzeugers, Pfirsiche und Nektarinen sowie Flachpfirsiche vier Jahre lang nicht neu zu pflanzen.

Afrucat, die zu FEPEX gehört, erachtet die Maßnahme als positiv, weil sie den Handel begünstigen wird, da alte Sorten von dem Markt genommen werden, die geschmacklich die Verbraucher nicht befriedigen und die geringe Preise erzielen. Dies trägt dem Direktor der Vereinigung, Manel Simon, zufolge auch dazu bei, dass Erzeuger, die aus dieser Tätigkeit aussteigen wollen und unrentable Pflanzungen haben, dies tun können.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 13.03.2019

Schlagwörter

Spanien, Katalonien, Plan, Reduzierung, Anbaufläche, Pfirsichen, Nektarinen