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Spanien: „ASAJA Murcia“ warnt wegen Krise bei Kartoffelpreisen

13. Juli 2015

Die landwirtschaftliche Branchenorganisation „ASAJA Murcia“ hat die Preiskrise beklagt, die der Kartoffelsektor in Spanien erlebt und insbesondere in der Region Murcia, und drückte große Besorgnis aus, weil die Erzeuger nicht einmal die Produktionskosten für Kartoffeln aufgrund „lächerlicher Preise“, die für die Knollen gezahlt werden, decken können.

Asaja Murcia Patata
Foto Asaja Murcia


Der Generalsekretär von „ASAJA Murcia“, Alfonso Gálvez Caravaca, erklärte: „Wir sind sehr besorgt über die Preiskrise bei Kartoffeln, wobei bei Preisen von 0,12 EUR/Kilo Geld verlorengeht, weswegen es wichtig ist, Lösungen für die Krise zu suchen. Das kann durch die Schaffung einer interprofessionellen Organisation für den Kartoffelsektor geschafft werden sowie eine Kampagne zur Förderung des Kartoffelkonsums von Spanien.“

Zudem sagte Gálvez Caravaca auch, dass „es erforderlich ist, den Konsum von spanischen kartoffeln zu steigern und nicht Kartoffeln aus Drittländern zu konsumieren, wie Ägypten, da wir eine enorme Kartoffelqualität haben und es entscheidend ist, dass wir daran arbeiten, den Konsum unserer eigenen Produkte anzuregen.“

Er sagte, dass „es sehr wichtig ist, daran zu arbeiten, das Angebot in dem Kartoffelsektor zu sortieren und zu konzentrieren und somit können Handelsungleichgewichte vermieden werden und im Grunde der Zusammenbruch der Preise, die so nachteilig für die Erzeuger sind“.

Alarmierender Rückschlag

Der Sprecher von „ASAJA Murcia“ kommentierte zudem, dass „der Kartoffelsektor in der Region Murcia alarmierend schwindet, wobei viele Erzeuger aufgeben, sodass der Sektor intensiv mit der Administration arbeitet, um die kritische Situation zu lösen, die wir aktuell erleben.“ 



 

Veröffentlichungsdatum: 13.07.2015

Schlagwörter

Spanien, ASAJA Murcia, warnung, Krise, Kartoffeln, Preise