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Sortenerneuerungskonsortiums Südtirol: 300 Sorten unter ständiger Beobachtung

02. Oktober 2017

Seit 2002 haben der VOG und die VI.P mit dem Sortenerneuerungskonsortium eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Markus Bradlwarter, Geschäftsführer des Sortenerneuerungskonsortiums erklärt bei einem Treffen mit der Landesleitung der Bauernjugend: "Im Versuchszentrum Laimburg stehen rund 300 Sorten unter ständiger Beobachtung. Wenige werden den hohen Anforderungen gerecht."

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel Anbau
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Die Schritte zur neuen Apfelsorte:

  1. Die neue Sorte wird im Anbau getestet.
  2. Im Rahmen einer Eignungsprüfung wird die Sorte auf Produktion, Lagerung und Marktfähigkeit geprüft.
  3. Wenn alles gut geht, wird die Sorte eingeführt.

Erfolgreiche Beispiele von bereits entwickelten Sorten sind Marken wie Kanzi, Jazz oder auch Envy. Bradlwarter weiter: "Beim Apfel wird inzwischen viel stärker als bisher auch die Höhenlage berücksichtigt. Damit können wir die optimale Qualität gewährleisten."

Derzeit setzt die Obstwirtschaft im Anbau auf leicht färbende Sorten für die Talsohle, angepasste für die Hügel- und Berglagen und großfruchtige, nicht zu spät reifende für die hohen Berglagen.

Quelle: Raiffeisenverband Südtirol

Veröffentlichungsdatum: 02.10.2017

Schlagwörter

Apfelsorten, Sortenerneuerungskonsortium, Südtirol, entwickeln