Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Seetang zum Essen aus Dänemark

24. Januar 2017

Seetang im Pesto oder als salzverstärkendes Gewürz präsentiert Nordic Tang auf dem dänischen Stand der Grünen Woche. Aber nicht nur das: Im Angebot hat das Startup-Unternehmen, das es immerhin schon zu einer Filiale in der Hippen Berliner Einkaufsmeile Bikini gebracht hat, auch Aquavit aus dem Seegemüse.

Bildquelle: Shutterstock.com  Seealgen Seetang essbar
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Der Gemeinschaftsstand des nördlichen Nachbarlandes versammelt kleine Produzenten und größere Unternehmen. Dazu kommt der regionale Schwerpunkt Bornholm, das mit vier Firmen vertreten ist. Neben Nordic Tang finden sich auch Flødeboller (Schokoküsse) von Samba oder Bärlauchöl und das erste kaltgepresste Rapsöl der Firma Hinberg und Vanilla. Dänemark wolle nächstes Jahr auf der Grünen Woche noch größer werden, erklärte Niels Nørskov von der Agentur New Nordica, die die Messepräsenz organisiert.
Halle 8.2, Stand 104, Kontakt: Niels Nørskov, Tel.: +4530116792, E-Mail: niels@newnordica.dk

Grüne Woche-Zahl des Tages:
14.100 Kilogramm reinste Natur gibt es in der Tierhalle der Grünen Woche zu bestaunen. Soviel wiegen gemeinsam Pferde, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen, die während der Agrarmesse dort ein Zuhause gefunden haben.

Grüne Woche-Zitat des Tages:
„Den Wert der Grünen Woche für die finnischen Aussteller macht die Tatsache aus, dass unsere Hersteller hier ein direktes Feedback von den Konsumenten erhalten und so feststellen können, welche Produkte eine Chance auf dem deutschen Markt haben.“ 
Kimmi Tiilikainen, Minister für Landwirtschaft und Forsten, Finnland

Grüne Woche aktuell: 22. Januar 2017

Vielseitige Produkte aus italienischen Pistazien
Pistazienbäume wachsen in Sizilien auf dem Vulkanboden rund um den Ätna. Sie brauchen keine Pflege und keine Bewässerung, sagt Vincenzo Florio von der Firma bigbronte. Das Eis, dass man auf der Grünen Woche anbietet, produziert man nur aus zerkleinerten Früchten und nicht aus Pulver, wie viele Konkurrenten. Süße Creme als Brotaufstrich gehört ebenso zum Angebot wie leckere Pesto, Pistazienkuchen und –gebäck. Gleich nebenan hat Le Chicche Siciliane neben den klassischen Produkten grüne Pistazienschokolade und –krokant im Sortiment sowie Pistazienlikör in einer klaren und in einer cremigen Variante.
Halle 17, Stand 216, Kontakt: Vincenzo Florio, Tel.: +39 340 7391617, E-Mail: vincenzoflorio1@gmail.com und Stand 215, Kontakt: Giuseppa Longhita-no, Tel.: +39 95 7723103, E-Mail:lechicchesiciliane@virgilio.it

Albanien ist größter Salbei-Exporteur
„Wir sind zum ersten Mal auf der Grünen Woche und wollen sehen, wie es läuft“, sagt Lindita Strumi von der Firma GJEDRA. Das 1993 gegründete Unternehmen produziert zirka 100 verschiedene getrocknete Heilpflanzen und ist auf diesem Gebiet der größte albanische Anbieter. Hauptprodukt sei Salbei, erläutert Lindita Strumi. Hier sei Albanien mit einem Marktanteil von 80 Prozent Weltmarktführer. Die Heilpflanzen werden landesweit gesammelt, gereinigt, gepresst, in Säcke verpackt und dann weltweit vertrieben, zum Beispiel in die USA, nach Europa und Südkorea. Deutschland ist der größte Abnehmer.
Halle 18, Stand 105, Kontakt: Lindita Strumi, Tel.: +355 (0)674937480, E-Mail: lindita.strumi@gjedra.al

BMEL-Sonderschau: Den Lebensmittelfälschern auf der Spur
Lebensmittelfälschungen sind weiter verbreitet, als man denkt. Da wird gern mal Honig mit Zucker gestreckt, die Garnele zur Ge-wichtserhöhung mit Gel aufgespritzt oder bei der Herkunftsbezeichnung Etikettenschwindel betrieben. Und statt der teuer bezahlten Seezunge findet sich auf dem Teller nur der deutlich preiswertere Pangasius. Wie können Konsumenten den Betrug aber erkennen? Vermutlich gar nicht. Das jedenfalls lässt der Geschmackstest vermuten, zu dem die Mitarbeiter vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Messegäste in die „Fälscherwerkstatt“ einladen. In einem kleinen Becher reichen sie ihnen ein hochwertiges Olivenöl, in einem anderen ein billiges Imitat – eine Mischung aus Rapsöl, getrockneten Spinatblättern, Wasabi und gemahlenem Pfeffer. Nur jeder Zweite identifiziert die Fälschung. Und das wohl meist auch nur, weil er weiß, dass eines der beiden Test-Produkte gepanscht ist. „Lebensmittelbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Betrugsdelikt und damit eine Straftat“, sagt BVL-Mitarbeiter Dr. Andreas Kliemant. Oft stecken international agierende Banden dahinter. Um den Betrügern auf die Spur zu kommen, arbeitet das BVL daher eng mit verschiedenen europäischen Behörden, dem Zoll sowie den Polizeibehörden Europol und Interpol zusammen.
Halle 23a, Kontakt: Nina Banspach, Tel.: +49 (0)30-18444-00200

Der ErlebnisBauernhof richtet sich auch an junge Städter
Ein Publikum, das normalerweise nicht viel mit einem Bauernhof anfangen kann. An der Virtual-Reality-Station „Landwirtschaft 360°“ können sie mit VR-Brillen in verschiedene Welten der modernen Landwirtschaft eintauchen, und u.a. live in einem Schweinstall oder auf einem Feldhäcksler bei der Grasernte dabei sein.
Halle 3.2, Kontakt: Hans-Christian Mennenga, Tel.: +49 (0) 30 8145555-60, E-Mail: hc.mennenga@moderne-landwirtschaft.de

Markthalle 12: Kukki, der Cocktail aus der Tiefkühltruhe
Die Kukki-Cocktails, die das Berliner Start-Up boozeME produziert, werden mit hochwertigem Alkohol, frischen Früchten und natürli-chen Säften ohne Konservierungs- und Farbstoffe hergestellt. Die Besonderheit: Bei ihnen ist das Eis bereits in der Flasche. Das Ge-heimnis: Der gesamte Inhalt samt der hier länglichen Eiswürfel wird eingefroren. Die Drinks werden in der Tiefkühltruhe gelagert und zum Genuss kurz geschüttelt und angetaut. Durch den Alkoholgehalt schmilzt so zwar die Flüssigkeit, nicht aber das Eis. Ihr mit internationalen Patenten geschütztes Produkt bieten die Jungunternehmer zunächst in fünf Geschmacksrichtungen, vom süßen „Sex on the Beach“ bis zum herben „El Presidente“. Seit vier Monaten auf dem Markt, sind die Kukkis nicht nur im Direktversand, sondern bereits auch in diversen Edeka-Filialen zu haben und in diversen Clubs auf dem Weg zum Kultgetränk. In der Trend-Food-Markthalle der Grünen Woche stellt man so als Weltpremiere einen passenden Auftauautomaten für die Gastronomie vor. Und plant wegen der großen Nachfrage die Automatisierung der derzeit noch handwerklichen Produktion.
Halle 12, Stand 153, Kontakt: Andy Romanowski, Tel.: +49 152 27283851, E-Mail: andy@boozeme.de

Afrikas Wassernot mit einer Flasche lindern helfen
Wer für vier Euro eine Mehrweg-Wasserflasche des Netzwerks Join the pipe kauft, finanziert mit zwei Euro ein Trinkwasserprojekt in Afrika. Das Netzwerk aus den Niederlanden propagiert auf der Grünen Woche den Konsum von Leitungswasser anstelle konfektionierten Mineralwassers, um Verpackungsmüll zu sparen. Das Projekt vertreibt auch Wasserzapfsäulen zum Anschluss ans lokale Leitungswassernetz. In den Niederlanden gibt es bereits rund 1.000 solcher Zapfsäulen aus Stahl, an denen die Flasche aufgefüllt oder auch direkt getrunken werden kann. Auch zu jeder Säule in Europa gehört ein Wasserprojekt in Afrika.
Halle 18, Stand 101, Kontakt: Sven Driessen, Tel.: +31(0)612520070, E-Mail: sven@join-the-pipe.org

nature.tec: Komplettes Büro aus nachwachsenden Rohstoffen
Computertastaturen mit PC-Mäusen aus Bambus, Papierkörbe aus Bananenblättern und Radiergummis aus Naturkautschuk sind keine Seltenheit mehr. Auf der Grünen Woche zeigt die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) ein „nachwachsendes Büro“ mit allem, was dazugehört. Von der Heftklammer über Tisch, Stuhl bis hin zum Aktenordner wurden alle Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Naturkautschuk, Kunstharz und Ziegenhaar gefertigt. Alle Elemente sind zusätzlich zertifiziert. „Mit unserer Sonderschau, die wir als Projektträger des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Forsten zeigen, möchten wir den Besuchern das nachwachsende Büro erlebbar und greifbar machen“, erläutert Siria Wildermann von der FNR.
Halle 4.2, Stand: 215, Kontakt: Siria Wildermann, Tel.: +49 3843 6930-143, E-Mail: s.wildermann@fnr.de

Baden-Württemberg: Lebensmittel aus dem Regiomat
Milch, Eier, Fisch und Fleisch, frisch aus der Region, kommen jetzt auch aus dem Automaten. Das Unternehmen Regiomat in Baden-Württemberg hat einen Verkaufsautomaten entwickelt, an dem sich Kunden rund um die Uhr bedienen können. Eine speziell entwickelte Technik ermöglicht eine produktschonende Kühlungstemperatur. Sollte diese überschritten werden, meldet sich der Automat via SMS und E-Mail auf dem Handy. außerdem zeichnet er sämtliche Verkaufsdaten auf und informiert den Landwirt, wann er den Automaten wieder mit neuen Frische-Produkten befüllen muss. „Mit dem Regiomat spart der Landwirt Kosten, die bei einem Hofladen anfallen würden“, sagt Thorsten Boas von Regiomat. Der Automat ist speziell für Metzgerei-Produkte und empfindliche Waren wie Gemüse, Eier und Obst geeignet.
Halle 5.2, Stand: 252, Kontakt: Thorsten Bosau, Tel.: +49 (0) 173 91 60 657, E-Mail: t.bosau@ma-st.eu

Dialog Lebensmittel: Lebensmittelquiz
Getreu ihrem Motto „Dialog Lebensmittel“ geht es am Gemein-schaftsstand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) auch darum, spielerisch über das Thema „Ernährung“ aufzuklären. Im Lebensmittelquiz auf der Showbühne können Besucher ihr Wissen über Lebensmittel testen und gegeneinander antreten. Woraus besteht Popcorn? Natürlich aus Mais! Hätten Sie‘s gewusst? Dann kommen sie vorbei und sahnen einen unserer attraktiven Preise ab!
Dialog Lebensmittel (von BVE und BLL) Halle 22a, Kontakt: Laura Busch, BVE, Tel.: +49 151 51795709, E-Mail: lbusch@bve-online.de, Monika Larch, BLL, Tel.: +49 171 8673953, E-Mail: mlarch@bll.de

„Paradies to go“ gibt es bei den Berliner Gartenarbeitsschulen
In der Blumenhalle sind Interpretationen des Garten-Paradieses auf gut 6.000 Quadratmeter zu bestaunen. Die kleinen Grüne-Woche-Besucher können sich am Stand der Berliner Gartenarbeitsschulen ein „Paradies to go“ basteln: Kinder flechten hier Drahtkörbchen und betten Saatlinge in Geschenkpapier, das zuvor zu Töpfen gewickelt wurde. „Die können dann eingepflanzt aufs Fensterbrett gestellt werden“, sagt Helmut Krüger-Danielson, Leiter des Schul-Umwelt-Zentrums. Upcycling beschreibt, wie Kinder hier Tabakdosen schmücken und zu dekorativen „Pflanzensäulen“ machen. „Saatgutpralinen“ können hier auch aus Lehm, Kompost und Samen gemacht werden. Einfach dort hinwerfen, wo es im Frühling blühen soll.
Halle 2.2, Stand 101c, Kontakt: Helmut Krüger-Danielson, Tel.: +49(0) 30 49870409, E-Mail: hkd@suz-mitte.de

Partnerland Ungarn: Volkskunst, Musik und Tanz live erleben
Die Besucher der Ungarnhalle, Messehalle 10.2., erwartet während der Internationalen Grünen Woche Berlin (20.-29.1.) neben vielen Kostproben der regionalen Produkte und typischen ungarischen Speisen auch ein buntes und vielfältiges kulturelles Programm. Auf der Bühne und in interaktiven Vorführungen in der ganzen Halle können sich die Gäste der Ungarnhalle an traditioneller Musik und landestypischen Tänzen erfreuen. Auch die farbenfrohe Volkskunst kann bestaunt werden: In Volkstrachten gekleidete Frauen zeigen täglich authentische Handwerkskunst, beispielsweise traditionelle florale Stickereien.
Halle 10.2, Kontakt: Nina Parzych, Tel.: +49 (0)30 – 2123422-84, E-Mail: nina.parzych@genius.de

Frankreich: Edelmakronen zu Heidelbeersalami
Die Länderpräsenz Frankreichs wartet auch während dieser Grünen Woche mit hochwertigen Delikatessen auf. Etwa Makronen, wie man sie sich kaum vorstellen kann: Da gibt es bei Mademoiselle Macaron salzige Varianten gefüllt mit Foie Gras und Champagner, Spargel und Trüffel oder Chorizo. Die süßen Makronen enthalten helle oder dunkle Schokolade aus dem Hause Valrhona – die Erzeugnisse werden von Michelin-Sternechefs bevorzugt. Als weitere Amuse-Gueules können die Salami von La Fabrique Apero gelten: Manche weisen einen 20-prozentigen Anteil an Foie Gras auf, manche sind eine mit Heidelbeeren gefüllte Delikatesse. Frankreich hält mit einem Anteil an der EU-Agrarproduktion von 18,1 Prozent den Spitzensatz.
Halle 11.2, Kontakt: Sonja Schmitz, Tel.: +49 (0) 0211 498080, E-Mail: sopexa.deutschland@sopexa.com

Tunesien will Qualitätssiegel ausbauen
Mit sieben Agrarunternehmen ist Tunesien auf der Grünen Woche vertreten. Das Maghreb-Land will vor allem erreichen, dass seine traditionellen Lebensmittel als authentisch und qualitativ hochwertig wahrgenommen werden, wie Marketing-Direktor Lotfi Baccouche von der Handelsgesellschaft GICA sagte. Unter anderem deshalb sei ein eigenes tunesisches Gütesigel geschaffen worden, unter dem jetzt zuerst die scharfe Gewürzpaste Harassi, die in Tunesien erfunden worden sei, vertrieben werde. Später sollen noch Tomatenmark und –soße, Olivenöl und Datteln dazu kommen. Für Lebensmittel, die dieses Siegel tragen dürfen, gelten strenge Normen hinsichtlich der Qualität und der Frische der Zutaten.
Halle 6.2, Stand 103, Kontakt: Lotfi Baccouche, Tel.: +216(0)98420403, E-Mail: lotfi.baccouche@gica.tn

Thailand stellt Pasta aus Grillenmehl und Reisbeeren vor
Nudeln aus Insekten stellt Thailand auf der Grünen Woche vor. Die Cricket Pasta besteht zu 20 Prozent aus einem aus Grillen gewonnenen Mehl und hat somit einen hohen Anteil an Proteinen, Eisen, Kalzium, Vitamin B12 und Omega 3-Fettsäuren. Daher gelten die Grillen als Superfood der Zukunft. Hergestellt werden die Nudeln von Bugsolutely, einem auf die Produktion von Lebensmitteln aus Insekten spezialisierten Start-Up in Bangkok. In einigen europäischen Ländern bereits auf dem Markt, sollen sie bald auch in deutschen Geschäften zu finden sein. Ein weiteres Highlight ist Riceberry. Die „Reisbeeren“ sind die langen, dunkelvioletten Körner einer neuen Sorte, die starke Antioxidantien mit hohem Nährwert enthält. Gewürze, Würzmischungen, Früchte, Fruchtchips, Fertiggerichte, Tees und Kaffee runden das Angebot ab, zu dem auch Thai-Massagen und tägliche Kochshows gehören.
Halle 6.2, Stand 102, Kontakt: Suchaya Tancharoenpo, Tel.: +49 162 2099404, E-Mail: suchaya@thaiembassy.de

China punktet mit Qualität und Bio-Essen
Bio-Lebensmittel und die Einbettung des Essens in die chinesische Kultur sind die vorrangigen Ziele der Präsentation Chinas auf der Grünen Woche. Der stellvertretende Generalsekretär des Agrarentwicklungs-Verbandes CGAPA, Zhang Ping, zeigte sich sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz des Publikums. Sein Verband setze darauf, dass chinesische Agrarprodukte nicht mehr ausschließlich als Standard-Essen, sondern als Qualitätsprodukte für ausgewogene Ernährung wahrgenommen und konsumiert werden. Als Beispiel zeigte Zhang getrocknete Goji-Beeren aus dem Westen Chinas, die sowohl als Snack als auch als Naturheilmittel konsumiert werden könnten.
Halle 6.2, Stand 122, Kontakt: Zhang Ping, Tel.: +86(0)64820318, E-Mail: zhp7429@126.com

www.gruenewoche.de 

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin

Veröffentlichungsdatum: 24.01.2017

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Seetang, Dänemark, aktuell, Grüne Woche, Messe