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Südafrika: Industrielle Handlungen in Hafen von Durban wirken sich auf Zitrusexporte aus

15. Juli 2019

Das staatseigene Unternehmen Transnet SOC Ltd., das unter anderem die Hafenterminals betreibt, hat eine Reihe von Mitarbeitern an seinem Ngqura Container Terminal wegen Beteiligung an illegalen industriellen Handlungen suspendiert, was sich negativ auf die Hafengeschäfte von unter anderem insbesondere Zitrusfrüchten auswirkte, hieß es in einer Pressemitteilung.

Bildquelle: Shutterstock.com Zitrus
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Dieser extreme Stau in Südafrikas größtem Hafen zwingt die Transporteure, extra Lader einzusetzen, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen, berichtet Splash 247.

Wie Alphaline berichtet, begegnete der Hafen einer Menge Herausforderungen, die potentiell in einen „völligen Frachtstillstand“ zusammenlaufen könnten. Zu den Problemen gehören Straßenbauarbeiten in großem Umfang, Kühllagerraumknappheit, Lagerhausstau, bevorstehende Arbeitsklage, geringe Landungsplatzproduktivität und saisonal untypische Winde, die die Schiffsabläufe behindern.

Transnet sagt, dass die illegale industrielle Handlung, die von den Mitarbeitern durchgeführt wird, sich negativ auf alle Kundendienste des Hafens auswirkt, insbesondere die Zitruskunden.

Die Arbeiter in dem Ngqura Container Terminal waren auf einem langwierigen „Bummelstreik“ und die Geschäfte an dem Durban Container Terminal waren auch von Ausrüstungsmängeln und einem hohen Maß an Abwesenheit betroffen. Zudem wurde eine Abnahme der Leistungsniveaus an dem Cape Town Container Terminal festgestellt.

Transnet hat ein tägliches Kommandozentrum eingerichtet, das von nationalen und lokalen Führungspersonen geleitet wird, um die Leistung genau zu überwachen.

Quelle: Splash 247/Port of DurbanTransnet

Veröffentlichungsdatum: 15.07.2019

Schlagwörter

Südafrika, Industrielle Handlungen, Hafen von Durban, Zitrus, Exporte