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Schweizer Obst- und Gemüseproduzenten erhielten 38–41 % vom Konsumentenfranken

19. Juli 2016

Im Jahr 2015 lag der Anteil, den Schweizer Produzentinnen und Produzenten vom Konsumentenpreis erhalten, bei den beobachteten Produkten zwischen 34 und 52 %. Den tiefsten Anteil wiesen die Früchte auf, heisst es im aktuellen Marktbericht des BLW-Fachbereichs Marktbeobachtung.

Bildquelle: Shutterstock. Kopfsalat
Bildquelle: Shutterstock.

Das Gemüse verzeichnete 2015 mit 41,0 % einen höheren Produzentenanteil am Konsumentenpreis als im Vorjahr. Bei allen berücksichtigten Gemüsesorten stieg der Anteil der Produzentinnen und Produzenten am Konsumentenpreis, dies allerdings unterschiedlich stark. 

So gab es einen deutlichen Anstieg beim Kopfsalat (+6,3 Prozentpunkte), den Tomaten (+2,9 Prozentpunkte) und dem Blumenkohl (+2,5 Prozentpunkte). Weniger stark stieg der Produzentenanteil bei den Zwiebeln (+1,1 Prozentpunkte), den Karotten (+0,7 Prozentpunkte) und den Gurken (+0,7 Prozentpunkte). Insgesamt blieben die Produzentenpreise bei den berücksichtigten Gemüsen stabil, sodass der Hauptgrund für den Anstieg des Produzentenanteils tiefere Verkaufspreise sind.

Bei den Früchten nahm der Anteil der Produzenten 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte ab und lag mit 38,4 % im Vergleich mit den anderen Produkten eher tief. Die Entwicklung war bei den berücksichtigen Früchten jedoch uneinheitlich. Während der Produzentenanteil bei den Aprikosen um 4,1 Prozentpunkte, bei den Äpfeln um 1 Prozentpunkt und bei den Erdbeeren um 0,9 Prozentpunkte stieg, fiel er bei den Birnen und den Kirschen um 3,1 bzw. 2,8 Prozentpunkte.

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Quelle: Marktbeobachtung, Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Veröffentlichungsdatum: 19.07.2016

Schlagwörter

Produzenten, Konsumenten, Franken