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Schweizer Gemüsebauern: Agroscope-Standort sekundär

10. Juli 2018

Für den Verband Schweizer Gemüseproduzenten ist der Standort der Forschungsanstalt Agroscope nebensächlich. Wichtiger sei ein effizienter Einsatz der Mittel für eine starke Agrarforschung. Der Bundesrat hat im März 2018 bekanntgegeben, dass er aus Spargründen die Forschungsanstalt Agroscope im freiburgischen Posieux konzentrieren will. Dagegen regte sich massiver Widerstand, mehrere politische Vorstösse auf kantonaler und nationaler Ebene waren die Folge, die einen Marschhalt fordern.

Bildquelle: Shutterstock.com Gemuese
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Nun schaltet sich der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) in die Diskussion ein, so der Landwirtschaftlicher Informationsdienst Lid. Der Agroscope-Standort sei sekundär, heisst es in einer Mitteilung. Die ganze Diskussion sei nicht nachvollziehbar. Wichtiger als der Standort sei ein effizienter Einsatz der Mittel für eine leistungsfähige, praxisorientierte Forschung.

Der VSGP hat folgende Hauptstossrichtungen für die Forschung im Gemüsebau definiert:
1. Schutz der Kulturen
2. Förderung einer modernen, nachhaltigen Freiland-Produktion von Qualitätsgemüse
3. Förderung einer modernen, nachhaltigen Gewächshaus-Produktion von Qualitätsgemüse
4. Integration von Digitalisierung und neuen Technologien
5. Bodenfruchtbarkeit nachhaltig fördern
6. Betriebswirtschaftliche Grundlagen für einen ökonomisch nachhaltigen Gemüsebau
7. Biogemüse-Forschung


Quelle: Lid.ch

Veröffentlichungsdatum: 10.07.2018

Schlagwörter

Gemüsebauern, Agroscope, Standort