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Schweiz: FiBL Forschungs- und Bildungscampus in Frick wird ausgebaut

22. August 2018

Mit einem Spatenstich wurden am 17. August 2018 die Bauarbeiten für den neuen Forschungs- und Bildungscampus in Frick feierlich eingeläutet. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL investiert gesamthaft über 25 Millionen Franken. Dank dem Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau, die Modernisierung der Infrastruktur des FiBL zu unterstützen, stammen elf Millionen davon aus dem Swisslos-Fonds.

Foto © FiBL, Thomas Alföldi
Von links nach rechts: Matthias Müller, Leiter der Abteilung Landwirtschaft Aargau, Urs Brändli, Präsident von Bio Suisse, Martin Ott, Präsident des FiBL-Stiftungsrats, Markus Schärer, Inhaber der Architekturfirma fsp, Daniel Suter, Gemeindeammann Frick, Urs Niggli, Direktor von FiBL Schweiz, Markus Dieth, Aargauer Regierungsrat, Claudia Friedl, Nationalrätin und Stv. Präsidentin des FiBL-Stiftungsrats, Peter Jossen, Präsident des bio.inspecta-Verwaltungsrats. Foto © FiBL, Thomas Alföldi

Der Spatenstich markiert den Baubeginn am Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL für neue Büros und Labors, ein Gewächshaus, eine moderne Konferenzinfrastruktur und den Bau eines Multifunktions-Experimental-Stalls. Die Investition von über 25 Millionen Franken – elf davon stammen dank einem Beschluss des Aargauer Regierungsrats aus dem Swisslos-Fonds – ist notwendig. In den letzten 30 Jahren ist aus dem ehemals kleinen Forschungszentrum ein national und international renommiertes Institut mit 200 festangestellten Wissenschaftlerinnen und Beratern sowie rund 100 Studierenden und Auszubildenden geworden. "Der Neubau ist die Antwort auf die stark wachsende Nachfrage nach Forschung und Dienstleistungen des FiBL", sagt FiBL-Direktor Urs Niggli.

Foto © FiBL, Thomas Alföldi
Urs Niggli sieht den Neubau als Antwort auf die stark wachsende Nachfrage nach Forschung und Dienstleistungen des FiBL. Foto © FiBL, Thomas Alföldi

Ein Meilenstein der Hightech-Agrarforschung

In seiner Rede zum Spatenstich würdigte der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth den Ausbau des FiBL als Meilenstein für die Hightech-Agrarforschung im Kanton Aargau. Der Landwirtschafts- und Finanzdirektor Dieth freut sich: "Mit dem Ausbau des Campus werden über 100 neue Arbeitsstellen geschaffen. Zudem wird sich die lokale Wertschöpfung von aktuell 10 auf mehr als 20 Millionen Franken pro Jahr erhöhen." Das FiBL gestalte als Think Tank und Zukunftslabor den gesellschaftlichen Megatrend "Nachhaltigkeit" aktiv mit.

Auch die Umweltnaturwissenschaftlerin, Nationalrätin und stellvertretende Präsidentin des FiBL-Stiftungsrats Claudia Friedl sieht den Ausbau als Meilenstein für die fortschrittliche, ökologische, landwirtschaftliche Forschung in der Schweiz und darüber hinaus: "Die Strahlkraft der FiBL-Forschung reicht in die ganze Welt. Gerade Praxisbezogenheit und Ganzheitlichkeit des Forschungsansatzes, wie er im FiBL angewendet wird, sind einzigartig."

Lösungen, die auch konventionellen Landwirten zugutekommen

Der Bio Suisse-Präsident Urs Brändli weist darauf hin, dass immer mehr konventionelle Landwirtinnen und Landwirte entdecken, wie Praktiken und Lösungsansätze des Biolandbaus auch auf ihren Höfen gute Resultate liefern. "Höchste Zeit also, die in die Jahre gekommene Infrastruktur des FiBL für die wachsende Nachfrage zu rüsten."

Das Institut ist wichtig für die Region

Daniel Suter, Gemeindepräsident von Frick, betont die gute Zusammenarbeit im Planungsprozess mit dem zweitgrössten Arbeitgeber seiner Gemeinde: "Sowohl für die Bauherrschaft als auch die Gemeinde ist es sehr wichtig, die neuen modernen und zweckmässigen Bauten sorgfältig in die herausragende und ökologisch sensible Landschaft einzubetten."

Quelle: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

Veröffentlichungsdatum: 22.08.2018

Schlagwörter

FiBL, Forschung, Bildungscampus, Frick