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Schweiz: Bio Suisse fordert Stärkung nachhaltiger Produktionssysteme

11. März 2019

Bio Suisse hat ihre Stellungnahme zur Agrarpolitik AP22+ eingereicht. Diese hat der Verband der Schweizer Bio-Bäuerinnen und -Bauern mit seinen 32 Mitglied-organisationen erarbeitet. Die Agrarpolitik soll nun mutig Verbesserungen in der Land- und Ernährungswirtschaft angehen.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Letzten November hat der Bundesrat seinen Vorschlag für die AP22+ vorgelegt. Der Vorstand, die Gremien und die Mitgliedorganisationen von Bio Suisse haben sich intensiv mit dem 162-seitigen Dokument befasst.

PRODUKTIONSSYSTEMBEITRÄGE AUCH FÜR BIO-BETRIEBE

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Noch unklar ist, wie die neuen Produktionssystembeiträge ausgestaltet würden, welche die Extenso- und die Ressourceneffizienzbeiträge ablösen sollen. Die Beiträge sind vorgesehen für besondere Leistungen, beispielsweise für den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, eine bessere Nährstoffeffizienz oder Massnahmen zugunsten des Klimaschutzes oder der Bodenfruchtbarkeit. Bio Suisse setzt sich dafür ein, dass sämtliche Beiträge auch Bio-Betrieben zugänglich sein werden. Dies ist für einen Teil der heutigen Ressourceneffizienzbeiträge nicht der Fall.

Die detaillierte Stellungnahme zur AP22+ von Bio Suisse finden Sie unter: https://www.bio-suisse.ch/de/ap22_anhoerung.php 

Quelle: Bio Suisse

Veröffentlichungsdatum: 11.03.2019

Schlagwörter

Bio Suisse, Nachhaltig, Produktionssysteme