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Schweiz: agroPreis 2014 geht an Pilzproduzenten

18. November 2014

Der agroPreis 2014 geht an das Projekt „Automatisch hergestelltes Pilzsubstrat – einheimische Pilze“ von Sepp und Patrick Häcki. Der mit 20‘000 Franken dotierte Hauptgewinn des agroPreis-Wettbewerbs geht an die Entwickler der weltweit ersten vollautomatische Pilzsubstratanlage, heisst es in der Medienmitteilung von agroPreis. Anerkennung für diese Innovation zollt den Edelpilz-Produzenten Sepp und Patrick Häcki aus Kerns (OW). Sie haben das breiteste Edelpilzangebot der Schweiz. Der zertifizierte Biobetrieb lebe zudem Swissness vor, heisst es weiter. Für das Substrat verwenden sie nur pelletiertes Schweizer Laubholz, um Transporte aus dem Ausland zu vermeiden.

Gleichzeitig vergibt der Schweizerische Landmaschinenverband SLV/ASMA einen Spezialpreis im Wert von 3‘000 Franken an Georges Martin für die Entwicklung eines Verdampfers flüssiger Gärreste aus Biogasanlagen. Nebenprodukt der Biogasanlage sind feste und flüssige Gärreste. Die festen Gärreste können als Düngemittel problemlos verstreut werden, flüssige Gärreste sind aufwändiger in der Lagerung und Verteilung. Durch ein von  Georges Martin entwickeltes Entwässerungsverfahren, können diese durch mehrstufige Verdampfung reduziert werden.

Der agroPreis prämiert innovative Projekte aus der Schweizer Landwirtschaft. Ins Leben gerufen hat ihn die emmental versicherung unter dem Patronat vom Schweizer Bauernverband.

Quelle: lid

Veröffentlichungsdatum: 18.11.2014

Schlagwörter

Schweiz, agroPreis, Pilzproduzenten, Pilze