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Salatgurken in der Werbung - Hoher Anteil von Bio-Ware

18. Oktober 2019

Insgesamt zeichnet sich die 42. Woche nicht durch eine besonders hohe Zahl an Angebotsaktionen für Salatgurken aus. Die Zahl der Werbeanstöße liegt im gut durchschnittlichen Bereich. Auffällig ist jedoch der hohe Anteil von Bio-Gurken in den Aktionen. Weit über die Hälfte der beworbenen Bio-Gurken stammen aus biologischem Anbau.

Bildquelle: Shutterstock.com Gurken
Bildquelle: Shutterstock.com

Im Jahresverlauf gibt es immer wieder einzelne Wochen, in denen ein überdurchschnittlich hoher Bio-Anteil bei Salatgurken zu beobachten ist, wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mitteilt.

Insgesamt sind Salatgurken in der 42. Woche 16-mal in den Werbezetteln des LEH vertreten. Damit ist die Zahl der Werbeanstöße nicht ausgesprochen hoch. In Spitzenzeiten werden Salatgurken bis zu 26-mal pro Woche beworben. Zuletzt war die 41. Woche von einer großen Zahl an Werbeanstößen geprägt. In der 42. Woche entfallen knapp 63 % der Werbeanstöße auf Bio-Salatgurken. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Laut AMI Aktionspreise im LEH lag der Anteil von Bio-Gurken an den Angebotsaktionen im bisherigen Jahresverlauf im Durchschnitt bei 36 %. Gemessen an anderen Gemüsearten ist das ein hoher Anteil. Im vergangenen Jahr haben Bio-Salatgurken rund 33 % aller Werbeanstöße für Salatgurken ausgemacht.

Deutlicher Preisaufschlag für Bio-Gurken

Während Salatgurken aus konventioneller Produktion im Standardsortiment in der 42. Woche zu Preisen zwischen 0,39 und 0,59 EUR/St. beworben werden, liegen die Aktionspreise für Bio-Salatgurken zwischen 0,59 und 0,99 EUR/St. mit einem Schwerpunkt bei 0,69 EUR/St.. Auch bezüglich der Herkünfte gibt es Unterschiede. Während bei Salatgurken aus konventioneller Produktion noch die Herkünfte Deutschland und Niederlande dominieren, kommen Bio-Salatgurken bereits überwiegend aus Spanien, ergänzt durch die Herkunft Bulgarien.

Wenn die Angebotsaktionen mit Salatgurken in diesem Jahr ähnlich getaktet sind wie im Vorjahr, dann folgen nun noch drei Wochen mit einer vergleichsweise hohen Zahl an Werbeanstößen. Dabei ist Anfang November auch noch einmal ein recht hoher Bio-Anteil zu erwarten. Ab Mitte November werden Salatgurken dann voraussichtlich deutlich seltener beworben werden, wobei das letztlich auch noch von der kurzfristigen Verfügbarkeit abhängt. Auch kurz vor Weihnachten bleibt die Zahl der Werbeanstöße meist unterdurchschnittlich.

Welche Produkte rücken stärker in die Werbung?

In den kommenden Wochen wird sich das Obst- und Gemüsesortiment in der Werbung weiter verändern. Beim Obst werden insbesondere Zitrusfrüchte Platz in den Werbeheften übernehmen. Beim Gemüse rücken Winter- und Lagergemüse stärker in den Vordergrund. Während beim Obst nun insgesamt werbeintensive Wochen bevorstehen, bleibt die wöchentliche Zahl an Werbeanstößen für Gemüse zunächst unterdurchschnittlich, bevor sie dann zu Weihnachten wieder Rekordhöhen anstrebt.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 17.10.2019)

 

Veröffentlichungsdatum: 18.10.2019

Schlagwörter

Salatgurken, Werbung, Anteil, Bio, Ware