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Rheinland: Die Kürbissaison beginnt!

03. September 2015

In diesen Tagen beginnt im Rheinland die Ernte auf den Kürbisfeldern. Hokkaido, Spaghetti-Kürbis und natürlich auch Zierkürbisse werden jetzt frisch geerntet wieder angeboten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Kürbisse
Foto © Sabine Weis

Mittlerweile gibt es im Rheinland richtige Kürbisspezialisten, die Dutzende verschiedener Sorten in ihren Betrieben anbauen. Von klein bis groß, von weiß über gelb, orange bis grün, rund, oval oder länglich: Bei Kürbissen ist der Farben- und Formenvielfalt (fast) keine Grenze gesetzt. Jährlich kommen neue Sorten auf den Markt. Als Speisekürbis besonders beliebt ist die Sorte Hokkaido, die ungeschält verzehrt werden kann. Andere Speisekürbis-Sorten müssen vor dem Verzehr geschält werden.

rovKürbisse lassen sich bei kühler und trockener Lagerung über einen längeren Zeitraum aufbewahren. Sie können also durchaus auch auf Vorrat gekauft werden. Wichtig ist dabei aber, dass die Kürbisse ausgereift sind. Dies erkennt man am Stiel der Beerenfrüchte, der bräunlich verfärbt und eingetrocknet sein sollte.

Hobbygärtner aufgepasst: Wenn Kürbisse – ebenso wie auch Zucchini - aus dem Garten bitter schmecken, sollten sie entsorgt und nicht verzehrt werden! Denn dies ist ein Hinweis auf giftige Bitterstoffe, die bei Rückkreuzung aus selbstgezogenen Samen oder Kreuzung mit anderen Kürbispflanzen (Zucchini) auftreten. Sie werden auch durch Kochen nicht zerstört und können die Magen- und Darmschleimhaut angreifen. Bei Kürbissen und Zucchini aus dem Erwerbsanbau besteht diese Gefahr nicht, weil hier ausschließlich sortenreines Saat- und Pflanzgut verwendet wird.

Quelle: RLV

Veröffentlichungsdatum: 03.09.2015

Schlagwörter

Rheinland, Kürbis, Saison