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Rabobank: China und USA tragen sehr zu globalem Wachstum bei - Die neue Weltordnung im O&G-Handel

13. September 2016

Der globale Obst- und Gemüsehandel und die Ränge der führenden Obst- und Gemüseexporteure der Welt durchlaufen bedeutende Veränderungen. Sich entwickelnde Geschmäcker und Vorlieben in entwickelten Ländern und steigende Einkommen in sich entwickelnden Ländern unterstützen den wachsenden Wert des globalen Obst- und Gemüsehandels, wie in den letzten Jahren beobachtet wurde.

Bildquelle: Shutterstock.com Handel
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Gleichzeitig gibt es eine neue Art von Erzeugerländern, die diese Exportmöglichkeiten bedienen, so der Rabobank-Bericht „Neue Weltordnung? Aufstrebende Akteure in dem Obst- und Gemüsehandel“ (New World Order? Up-and-Coming Players in the Fresh Produce Trade).

Die Menge des Obst- und Gemüsekonsums auf der Welt nimmt kaum zu. Aber der Wert des globalen Obst- und Gemüsehandels steigt, angetrieben durch neue Entwicklungsmärkte wie China und die höhere Entwicklung der etablierten Märkte wie den USA. Diese Länder sind die großen Beitragsleister zu dem Wachstum in der globalen Obst- und Gemüseimportnachfrage, aber andere wie Thailand, Malaysia, Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate sind auch zu vielversprechenden Märkten geworden.

Wenngleich der europäische Markt nicht der Wachstumsmotor für globale Exporteure sein mag, der er einst war, bleibt er dennoch ein sehr großer und wachsender Importmarkt. Das Wachstum bei Nuss- und Bananenimporten war markant, aber die steigende Nachfrage nach vielen anderen Obst- und Gemüsekategorien schafft auch Möglichkeiten.

Zudem versuchen gut etablierte Obst- und Gemüseexporteure, wie jene in Neuseeland, den USA, Australien und Chile, natürlich, eine wachsende Rolle in dem globalen Handel zu spielen, aber aufstrebende Exportnationen wie Mexiko und Peru gewinnen an Bedeutung und erweisen sich als ernstzunehmende Konkurrenten. Das gilt auch für Nationen wie Marokko, Thailand und Vietnam.

„Es zahlt sich für jene unter den mehr etablierten Exportnationen aus, erneut zu bewerten, wie sie aufgestellt sind, um zu konkurrieren und in den Exportmärkten von morgen zu wachsen“, sagt Marc Siccio, oberster Gartenbauanalyst bei Rabobank. „Infrastrukturinvestitionen, um wichtige Ressourcen wie Bewässerungswasser zu erschließen, Investitionen hinter Forschung & Entwicklung sowohl auf Firmen- als auch Industrieebene, und der Aufbau eines tieferen Verständnisses für die Bedürfnisse der Verbraucher und Abnehmer in wichtigen Exportmärkten können wertvolle und nachhaltige Abgrenzungspunkte liefern, auf deren Grundlage man konkurrieren und wachsen kann.“

Quelle: Rabobank

Veröffentlichungsdatum: 13.09.2016

Schlagwörter

Rabobank, China, USA, Global, Wachstum, Weltordnung, Handel